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Stadt Puchheim  |  E-Mail: info@puchheim.de  |  Online: http://www.puchheim.de

Info-Flyer Stadtbeete

Über die Vielzahl der verschiedenen Maßnahmen des Projekts Stadtbeete Puchheim können Sie sich mittels eines Flyers informieren. Auf der Innenseite finden Sie zur besseren Orientierung einen Stadtplan, in dem die Lage der verschiedenen Projekte eingezeichnet ist.

Erfolgreiche Kartoffelernte am Selbsternte-Acker

In den letzten Wochen konnte man auf Puchheims Fluren die Bauern beim Einbringen ihrer Ernte beobachten. Erstmals konnten sich heuer auch die Bürger Puchheims an der Kartoffelernte beteiligen, und zwar auf dem sogenannten Selbsternte-Acker.
Kartoffelernte 2016

Der Selbsternte-Acker, ein Gemeinschaftsprojekt der Puchheimer Landwirte, ist Teil des Projekts Stadtbeete Puchheim. Er befindet sich am Mooslängweg auf einem Teilstück eines Ackers von Max Keil, einem ortsansässigen Biolandwirt, der die Fläche für das Projekt kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Anfang Mai hatten dort die Landwirte Sebastian Best, Christian und Max Keil mit Unterstützung von Bürgermeister Norbert Seidl verschiedene Sorten von Speisekartoffeln gepflanzt. Der Puchheimer Bauernobmann Georg Huber hatte den Selbsternteacker noch mit einem Blühstreifens eingesäumt. Mit den bunt blühenden Blumen und Wildkräutern ist dieser eine stark frequentierte Bienenweide und für uns Menschen ein optischer Genuss.

 

Am 10. September war es dann soweit: Zahlreiche Puchheimer folgten der Einladung des Umweltamts und der Landwirte und kamen zum gemeinsamen “Kartoffelklauben“. Mit einem alten Traktor und einem sogenannten Schleuderroder wurden wie zu Großvaters Zeiten die Kartoffeln aus dem Boden geholt. Diese konnten dann direkt vom Feld eingesammelt werden.

Während die Erwachsenen besonders die alten Erntemaschinen bewunderten, war das Sammeln der verschiedenen Kartoffelsorten für die Kinder ein tolles Erlebnis. Besonderes Highlight waren dabei die blauen St. Galler, eine historische Kartoffelsorte, die sowohl außen als auch innen eine blaulila Färbung aufweist. Die 9-jährige Josi sammelte bevorzugt diese Sorte und freute sich schon auf einen lilafarbenen Kartoffelbrei. Beliebt waren auch die rosa Tannenzapfen, die so gar nicht wie die Standardkartoffel aus dem Supermarkt aussehen. Jeder Besucher konnte nach getaner Arbeit eine Tasche voll der begehrten „Erdäpfel" gegen eine kleine Spende mit nach Hause nehmen.

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