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Puchheimer Energieeffizienz – Vorstellung der Ergebnisse

Seit drei Jahren ist Puchheim Mitglied eines kommunalen Energieeffizienz-Netzwerks – Zeit, Bilanz zu ziehen.

Kommunale Energieeffizienznetzwerke haben, analog zu ihren bekannteren Pendants in der Wirtschaft, den Zweck, im Zusammenschluss mit – in diesem Fall acht – anderen Kommunen ähnlicher Größe zum Thema Energieeffizienz über einen längeren Zeitraum zusammenzuarbeiten, Erfahrungen auszutauschen und entsprechende Potentiale vor Ort zu heben. Die fachliche Begleitung hatte im Fall Puchheims das Institut für Systemische Energieberatung (ISE) der Hochschule Landshut unter der Leitung von Prof. Petra Denk übernommen, die in der Februarsitzung des Planungs- und Umweltausschusses die Ergebnisse vorstellte.

Für Puchheim sei innerhalb des Netzwerks eine Reduktion des Energieverbrauchs um insgesamt neun Prozent, dabei vier Prozent bei der elektrischen und zehn Prozent bei der thermischen Energie, als Ziel definiert worden. Um dieses Ziel zu erreichen, habe man acht städtische Liegenschaften näher betrachtet, um mögliche Einsparpotentiale zu ermitteln. Anschließend wurden konkrete Detailprojekte vorgeschlagen und – je nach Möglichkeit – auch geplant bzw. umgesetzt. Mit den Maßnahmen sei der Verbrauch bei der thermischen Energie um neun Prozent und beim Stromverbrauch um einen Prozent reduziert worden; die Gesamteinsparung liege bei sieben Prozent. Die Stadt Puchheim sei damit auf einem guten Weg, ihre Einsparziele zu erreichen.

Dass (noch) keine höheren Einsparungen erzielt werden konnten, liegt neben zeitlichen Verzögerungen laut Bürgermeister Norbert Seidl auch daran, dass bei manchen Gebäuden wie dem Haus Elisabeth aufgrund anstehender Grundsatzentscheidungen keine Maßnahmen durchgeführt werden konnten. Dennoch habe sich das Engagement auf jeden Fall rentiert und solle – wenngleich in reduzierter Form – fortgesetzt werden.

Veröffentlicht im April 2020.

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