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Stadt Puchheim  |  E-Mail: info@puchheim.de  |  Online: http://www.puchheim.de

Info-Flyer Stadtbeete

Über die Vielzahl der verschiedenen Maßnahmen des Projekts Stadtbeete Puchheim können Sie sich mittels eines Flyers informieren. Auf der Innenseite finden Sie zur besseren Orientierung einen Stadtplan, in dem die Lage der verschiedenen Projekte eingezeichnet ist.

Agenda-Frühstück 2017 - Stadtbeete Puchheim

Am letzten Sonntag im März hatten Umweltamt und Umweltbeirat der Stadt Puchheim zum Agenda-Frühstück eingeladen. Thema der Veranstaltung war das Projekt Stadtbeete, das im vergangenen Jahr gestartet worden war.
Agendafrühstück 2017

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Norbert Seidl, der nachdenkliche Worte zur aktuellen ökologischen Situation aus dem Atlas der Globalisierung vortrug, und den Puchheimer Umweltreferenten Dr. Manfred Sengl konnten sich die zahlreichen Gäste bei fair gehandeltem Kaffee und Tee, Biowurst und Biokäse und zahlreichen selbstgebackenen süßen Leckereien über das Puchheimer Projekt informieren.

 

Das Projekt Stadtbeete besteht aus einer Vielzahl einzelner Elemente, bei denen auf ganz unterschiedliche Art und Weise den Bürgern der Stadt die Möglichkeit gegeben wird, auf städtischen Grünflächen Gemüse, Kräuter und Obst zu ernten bzw. anzubauen. Neben einem Bürgergarten, einem Bürgeracker und zwei Kräuterspiralen gibt es noch zahlreiche weitere Projekte in ganz Puchheim.

 

Besonders diese Vielfalt wurde vom Referenten Dr. Richard Bartels, Leiter des Slow Food-Conviviums Fünfseenland, in seinem Vortrag „Mehr als nur Selbstversorgung mit Gemüse. Urban Gardening im Landkreis FFB“ positiv hervorgehoben. Seiner Meinung nach könnte Puchheim damit deutschlandweit einzigartig sein.

Wichtige Aspekte des urbanen Gärtnerns sind laut Bartels die Ernährungssouveränität und die Ernährungsvielfalt und damit einhergehend der Saatguterhalt. Bedenklich ist seiner Meinung nach das mangelnde Wissen darüber, wie unsere Lebensmittel angebaut werden. Hier lobte Dr. Bartels die gute Zusammenarbeit mit den Puchheimer Landwirten, die sich mit dem Selbsternte-Acker an dem Projekt beteiligen.

In seinem Vortag stellte Dr. Bartels auch weitere Projekte im Landkreis, wie den Fürstenfeldbrucker Fürstenacker und den Gröbenzeller Pflanzlgarten, vor, die beide Vorbilder für das Puchheimer Projekt waren. Umgekehrt soll nach Puchheimer Vorbild in Fürstenfeldbruck nun auch eine Kräuterspirale entstehen.

 

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch kurze Erfahrungsberichte der Mitglieder verschiedener Arbeitskreise und zahlreiche Fotos, die das Entstehen der verschiedenen Projekte dokumentierten.

Stadtrat Dr. Koch wies darauf hin, dass der Puchheimer Krautgarten und die Kleingartenanlage schon seit vielen Jahren Puchheimer Bürgern die Möglichkeit bieten, Gemüse, Kräuter und Beeren für den Eigenbedarf zu pflanzen. Sie sind damit, wie auch die Streuobstwiesen der Stadt, ebenfalls ein wichtiger Teil der essbaren Stadt Puchheim.

 

Die Puchheimer können zu recht stolz auf das bisher Erreichte sein. Aber das Projekt soll sich noch weiter entwickeln. Monika Dufner, Umweltbeauftragte der Stadt und Leiterin des Projekts, warb deshalb für die Gründung weiterer Arbeitskreise, für die Mitwirkende gesucht werden. Ein Stationenpfad soll die beiden Stadtteile Puchheim-Ort und Puchheim-Bahnhof verbinden, außerdem ist ein Kochbuch geplant, und für die Homepage des Projekts sollen noch Hintergrundinformationen zusammengestellt werden.

 

Ein herzliches Dankeschön gebührt den UnterstützerInnen bei der Vorbereitung der Veranstaltung, den KuchenbäckerInnen und dem Umweltreferenten Dr. Manfred Sengl, der die Veranstaltung moderierte.

 

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