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Stadt Puchheim  |  E-Mail: info@puchheim.de  |  Online: http://www.puchheim.de

Maßnahmen zur Saatkrähenproblematik

Auch in diesem Jahr führt die Stadt Puchheim verschiedene Maßnahmen durch, um die Saatkrähenproblematik in den Griff zu bekommen. Zum ersten Mal wird hierzu auch ein Falkner eingesetzt. Voraussichtlich bis Ende März lässt der Falkner mehrere Greifvögel über das Stadtgebiet fliegen, um so neue Splitterkolonien zu verhindern und bereits bestehende aufzulösen. Zahlreiche Meldungen von Puchheimer Bürgern konnten an den Falkner weitergegeben werden und unterstützten ihn so bei seiner Arbeit. Bitte melden Sie auch weiterhin, wenn Sie regelmäßig größere Mengen Saatkrähen an bestimmten Stellen feststellen oder sogar Nestbauaktivitäten bemerken beim Umweltamt der Stadt, Tel.: 089/80098-158, E-Mail: umwelt@puchheim.de.

 

Anfang Februar wurden zudem mehrere BirdGards, d.h. Lautsprecheranlagen, die Saatkrähenpanikrufe abgeben, am Rand der Hauptkolonie und am Sprengerinwäldchen installiert. Die Lautstärke der Geräte ist dabei sehr moderat, zudem sind sie nachts abgeschaltet. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Randbereiche der Hauptkolonie „krähenfrei“ zu bekommen. Ab Ende März werden dann noch Eier aus den Nestern der Hauptkolonie entfernt, um eine allmähliche Reduzierung der Individuenzahl zu erreichen.

 

Bedauerlicherweise gab es immer wieder Meldungen von Fütterungen der Saatkrähen im Stadtgebiet. Darum wendet sich das Umweltamt mit dem dringenden Appell an Sie, die Saatkrähen keinesfalls zu füttern. Die dadurch angelockten Krähen bilden möglicherweise zusätzliche, problematische Splitterkolonien und laufen den umfangreichen und kostspieligen Bemühungen der Stadt zuwider. Durch das in den Grünflächen abgelegte Futter werden zudem auch andere problematische Tiere wie Ratten und Tauben angelockt.

 

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