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Puchheimer Friedhöfe – Schutzmaßnahmen für Grabbepflanzungen vor Rehen und anderen Wildtieren

Jetzt im Frühjahr werden die Gräber mit frischen Pflanzen verschönt. Was viele Angehörige meist nicht ahnen: Frischer Grabschmuck ist für viele Wildtiere eine willkommene Einladung zum tierischen Mahl. Denn Rehe, Füchse und Wildkaninchen wissen genau, dass es auf den Friedhöfen Leckeres zum Futtern gibt! Besonders Rehe sind Stammgäste auf vielen Friedhöfen. Bevorzugt werden frische Rosenknospen. Die hohe tierische Besucherfrequenz im zeitigen Frühjahr ist nicht verwunderlich, denn überall sonst das Futterangebot noch spärlich ist. Wer seine Grabpflanzen und Blumen schützen möchte, kann sie mit einem feinen Netz sichern. Noch besser ist es, wenn man Blumen und Sträucher pflanzt, die Rehe nicht mögen. Hierzu gehören zum Beispiel Hortensien, Rosmarin und Lavendel. Im Fachhandel gibt es zudem spezielle Abwehrmittel wie zum Beispiel Blutmehl, mit denen die Pflanzen zum Schutz eingesprüht werden können. Wenn das Nahrungsangebot außerhalb der Friedhöfe wieder größer wird, ist der Spuk auch meist wieder vorbei.

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