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Wirtschaftsförderer des Landkreises starten gemeinsame landkreisweite Unternehmensbefragung

In diesen Tagen erhalten rund 4.500 Unternehmen im Landkreis Fürstenfeldbruck einen Fragebogen. Die Wirtschaftsförderung des Landratsamtes möchte - wie schon 2013 und 2016 - ermitteln, welche Anforderungen seitens der Betriebe künftig an den Wirtschaftsstandort gestellt werden und welche Herausforderungen auf den Landkreis Fürstenfeldbruck zukommen. Bei der aktuellen Fortschreibung sind erstmalig die Städte Germering und Puchheim und die Gemeinde Gröbenzell beteiligt. Die Wirtschaftsförderinnen wollen gemeinsam die aktuelle Standortzufriedenheit und die künftigen Anforderungen der Betriebe speziell an ihre Standorte im Landkreis ermitteln.

„Für viele politische Entscheidungen zur Kreisentwicklung aber auch in den Kommunen vor Ort, sind die Einschätzungen der ansässigen Unternehmen von großer Bedeutung", erläutert Landrat Thomas Karmasin. Werden Erweiterungsflächen benötigt? Wie ist die Zufriedenheit der Unternehmen mit Breitband? Gibt es Interesse an unternehmensübergreifenden Kooperationen, z.B. im Bereich der Ausbildung? Und welche Weichenstellungen sollen und können für die Wirtschaft in den Kommunen und im Landkreis dafür gestellt werden?

„Dabei wollen wir die Fachkräfteproblematik weiter im Auge behalten", sagt Wirtschaftsförderin Barbara Magg. Sie koordiniert die Befragung im Landratsamt. Durch den Vergleich der diesjährigen Befragung mit den vorangegangenen empirischen Studien sollen die Bemühungen um die Fachkraftsicherung im Landkreis weiter voran getrieben werden.

„Neben der Beschäftigungssituation geht es um die aktuelle Standortzufriedenheit und um künftige Entwicklungsengpässe der Betriebe. Oft kann hier durch einen einfachen Informationsaustausch und die Vernetzung entsprechender Akteure weitergeholfen werden", so Sonja Weinbuch, Wirtschaftsförderin der Stadt Puchheim.

„Außerdem wollen wir erfahren, welche Betriebe Pioniere z.B. in Sachen Digitalisierung oder Nachhaltigkeit sind, den gerade die Themen rund um Nachhaltigkeit werden uns künftig sehr stark beschäftigen", ergänzt Petra Tech, Wirtschaftsförderin der Stadt Germering.

Raffaela Scelsi von der Wirtschaftsförderung Gröbenzell betont dabei, dass es neben einem aktuellen Datenbestand sehr wichtig sei, ob und wie schnell als Kommune vor Ort Abhilfe bei Problemen geschaffen werden kann und ob das Serviceangebot der Wirtschaftsförderungen zu den Anforderungen der Unternehmen passt.

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