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Stadtbeete Puchheim – „Mal schauen, wo die Kartoffeln wohnen!“

Ja, was suchen sie denn, werden sich am Samstag, 21. September, viele Radlfahrer und Spaziergänger am Laurenzerweg in Puchheim gefragt haben. Mehrere Dutzend Kinder kamen mit ihren Eltern auf das Kartoffelfeld vom Biolandhof Keil. Ausgerüstet mit Spaten und sonstigen Grabe-Geräten traf man sich heuer schon zum dritten Mal zur Kartoffel-Selbsternteaktion der Stadt Puchheim im Rahmen des Projektes Stadtbeete Puchheim. Hellauf begeistert waren viele Kinder, weil sie endlich sehen konnten, „wo die Kartoffeln wohnen“.

Die Teilnehmer, unter denen auch einige Stadträte waren, mussten aber auch ganz schön schuften. Am Ende waren es circa 800 Kilo Biokartoffeln, die sie geerntet hatten. Ein motivierender Höhepunkt für die „Kartoffelklauber“ war es, als Bauernverbands-Obmann Georg Huber auf seiner Radl-Info-Tour die lebhaften „Kartoffelfänger“ inspizierte. Im einhelligen Tenor forderten sowohl junge als auch ältere Teilnehmer, den Puchheimer Gemeinschaftsacker müsse es auch in den nächsten Jahren wieder geben.

Der Selbsternte-Acker ist ein Beitrag der Puchheimer Landwirte zum Projekt Stadtbeete Puchheim, das im Jahr 2016 gestartet wurde. Den Acker haben die Landwirte Christian und Max Keil zur Verfügung gestellt. Anfang Mai haben sie dort verschiedene, zum Teil historische Kartoffelsorten, wie Blaue St. Galler und Tannenzapfen, gepflanzt.

 

Veröffentlicht am 26. September 2019.

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