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Startschuss "Gesunde Kommune Puchheim"

Mit der offiziellen Übergabe des Förderungsbescheides von der AOK Bayern an die Stadt Puchheim am 12. November startet das Projekt Gesunde Kommune Puchheim. Knappe 80.000 Euro erhält die Stadt von der Krankenkasse und finanziert damit eine einjährige wissenschaftliche Bedarfsanalyse. Durchgeführt wird die Erhebung von der Hochschule München für angewandte Wissenschaften. Bei der Pressekonferenz anlässlich der Übergabe des Förderbescheides standen Professor Christian Janßen von der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften und sein Mitarbeiter Christoph Geigl, der die Studie vor Ort durchführen wird, Rede und Antwort. 

Ziel des Projektes sei die Entwicklung eines Gesamtkonzeptes, das zu einer verbesserten Gesundheit der Puchheimerinnen und Puchheimer führt. Zu diesem Zweck erfolgt im ersten Förderungszeitraum eine Bedarfsanalyse, um wissenschaftlich fundierte Informationen über die gesundheitliche Ausgangssituation zu erhalten. Zielgruppe der Bedarfsanalyse seien zunächst Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren, die mit zunehmendem Alter mit ganz speziellen Problemen zu kämpfen hätten, so Prof. Janßen. Martin Felber, stellvertretender Direktor der AOK München betonte, dass das Projekt Gesunde Kommune bereits in 50 Kommunen in Bayern durchgeführt werden würde und die Ergebnisse ganz unterschiedlich seien. Eine Besonderheit aller Projekte ist aber, dass häufig Menschen erreicht würden, die mit sonstigen Angeboten der Krankenkassen nie erreicht würden.

Ein besonderes Augenmerk bei dem Projekt soll auf der Einbindung der Öffentlichkeit liegen. Mit regelmäßigen Berichterstattungen im stadteigenen Mitteilungsblatt, einer eigenen Rubrik auf der Internetseite der Stadt sowie mehreren Veranstaltungen zum Thema sollen die Puchheimer Bürgerinnen und Bürger stets aktuell informiert und vor allem zum Mitmachen motiviert werden. Auch Zweiter Bürgermeister Rainer Zöller betonte, dass es wichtig sei die Bürgerinnen und Bürger für dieses Thema zu begeistern und mitzunehmen. „Wir wollen diese Möglichkeit hier in Puchheim nutzen und aktiv etwas für die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger tun.“

Eine enge Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat, der Referentin für Seniorenarbeit Maria Ostermeier und weiteren gesundheitsrelevanten Akteuren ist geplant, führte schlussendlich die städtische Projektleiterin Mandy Frenkel aus. Die Förderungshöchstdauer des Projektes von 48 Monaten durch die AOK Bayern soll durch weitere Anschlussprojekte möglichst ausgenutzt werden. So ist beispielsweise die Berücksichtigung weiterer Zielgruppen wie Kinder und Jugendliche, junge Erwachsene, Menschen im mittleren Lebensalter geplant. Die Stadt hofft auf ein reges Interesse und Beteiligung der Seniorinnen und Senioren in Puchheim.

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