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Coronavirus - Unterstützung und Informationen für Unternehmen

Zuletzt aktualisiert am 10. Juni 2021

Das Coronavirus (SARS-CoV-2) hat sich weltweit stark ausgebreitet und die Maßnahmen sind drastisch. Hier informieren wir über Unterstützungsmöglichkeiten für betroffene Unternehmen und bereiten wichtige Informationen für Sie auf. Wegen der dynamischen Lage können wir aber weder Gewähr für Vollständigkeit noch für Aktualität übernehmen.

Aktuelle Informationen der Bundesregierung

09. Juni 2021: Bundeskabinett beschließt Verlängerung der Sonderregelungen für Kurzarbeitergeld - Antragsfrist wird bis zum 30. September verlängert

09. Juni 2021: Überbrückungshilfe III und Neustarthilfe werden verlängert und ausgebaut (s. auch Kachel unten „Finanzielle Unterstützung für betroffene Unternehmen“)

23. April 2021: Bundesweite Notbremse beschlossen – neues Infektionsschutzgesetz tritt in Kraft (einen Vergleich der aktuellen bundesweiten Regelungen zu den aktuellen bayernweiten Regelungen finden Sie hier – Stand 28. April 2021)

23. März 2021: Weitere Verbesserung der Überbrückungshilfen III (s. Kachel unten „Finanzielle Unterstützung für betroffene Unternehmen“)

23. März 2021: Bund-Länder-Beschluss: Notbremse für alle inzidenzabhängigen Öffnungsschritte wird gezogen.

16. März 2021: Bundesfinanzministerium verlängert Steuerstundung (s. Kachel unten „Finanzielle Unterstützung für betroffene Unternehmen“)

12. März 2021: Corona-Hilfen werden wieder ausgezahlt (Quelle: Tagesschau) Für mehr Informationen zu Corona-Hilfen s. Finanzielle Unterstützung für betroffene Unternehmen.

09. März 2021: Die Bundesregierung hat wegen Betrugshinweisen die Auszahlung von Corona-Hilfen gestoppt. (Quelle: Tagesschau)

03. März 2021: Die geltenden Maßnahmen werden bis 28. März verlängert – gleichzeitig beginnen schrittweise Öffnungen. Ergebnisse des Bund-Länder-Beschlusses vom 03. März.

10. Februar 2021: Antragstellung für Überbrückungshilfe III ist gestartet (mehr dazu siehe Kachel unten „Finanzielle Unterstützung für betroffene Unternehmen“)

10. Februar 2021: Bund und Länder verlängern Corona-Maßnahmen bis zum 7. März im Bund-Länder-Beschluss vom 10. Februar 2021.

21. Januar 2021: Sars-CoV2-Arbeitsschutzverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

19. Januar 2021: Verlängerung der Corona Beschränkungen bis 14. Februar 2021 im Bund-Länder-Beschluss vom 19. Januar 2021

05. Januar 2021: Maßnahmen vom Bund-Länder-Beschluss treten am 11. Januar 2021 in Kraft

Aktuelle Informationen der Bayerischen Staatsregierung

Auf den folgenden Links finden Sie aktuelle Informationen der Bayerischen Staatsregierung zu den schrittweisen Erleichterungen und den beschlossenen Maßnahmen in der Corona-Pandemie:

10.06.2021 – Diese Regeln gelten in Bayern (Quelle: Süddeutsche Zeitung)

05.06.2021 – 13. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (13. BayIfSMV) tritt in Kraft

19.5.2021 – Ab 18. Mai 2021 können laut Mitteilung des Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie Härtefallhilfen beantragt werden) s. Kachel unten „Finanzielle Unterstützung für betroffene Unternehmen“).

19.05.2021 – Informationen zum Einsatz der Luca-App für Betriebe im Landkreis Fürstenfeldbruck finden Sie hier.

18.05.2021 - Bayern beschließt weitere Erleichterungen bei den Corona-Maßnahmen / Verlängerung des Soloselbstständigenprogramms.

05.05.2021 – Änderungen der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) und die Einreisequarantäneverordnung (EQV) werden jeweils bis einschließlich zum 6. Juni 2021 verlängert.

31.03.2021 – Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs: Schuhgeschäfte gehören zu den für die tägliche Versorgung unverzichtbaren Ladengeschäften

05.03.2021 – Zwölfte bayerische Infektionsmaßnahmenverordnung (hier geht es zur Grafik der schrittweisen Öffnungsperspektive gemäß 12. BayIfSMV)

18.02.2021 – Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie:
Richtlinie für die Gewährung von Überbrückungshilfe III

12.01.2021 – Bericht aus der Kabinettssitzung vom 12. Januar 2021

16.12.2020 – FAQs Corona-Krise und Wirtschaft

"Von der Region - Für die Region": Übersicht regionaler Anbieter von Corona-Schutzartikeln

Was bedeuten die neuen Maßnahmen für Unternehmen?

Unternehmen sollen dafür sorgen, dass Kontakte möglichst reduziert werden. Wenn dies nicht möglich ist, sollen sie Tests für Mitarbeiter anbieten. In dem Beschluss ist von einer "Selbstverpflichtung der Wirtschaftsverbände zu den Testangeboten für die Mitarbeiter sowie die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung" die Rede. Die Tests sollen mindestens einmal pro Woche angeboten werden.

Was bedeuten die Maßnahmen für Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistungen und Tourismus?

(Hier geht es zur Grafik der schrittweisen Öffnungsperspektive gemäß 12. BayIfSMV)

Einzelhandel

Bei einer Inzidenz unter 100 dürfen alle Läden wieder flächendeckend öffnen, Kunden müssen sich jetzt nicht mehr vorher anmelden oder einen negativen Test vorlegen, aber eine FFP2-Maske tragen. Geschäfte müssen weiterhin ein Hygienekonzept haben und die Zahl der Kunden pro Verkaufsfläche bleibt begrenzt. Märkte unter freiem Himmel sind ebenfalls wieder erlaubt.

Unabhängig von der örtlichen Inzidenz haben die Geschäfte für den täglichen Bedarf ohne Anmelde- oder Testpflicht geöffnet. Dazu zählen:

Lebensmittelläden, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Auto- und Fahrradwerkstätten, Pfandleihhäuser, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen und Waschsalons, der Verkauf von Presseartikeln, Tierbedarf und Futtermittel, Versicherungsbüros und der Großhandel, Buchhandlungen, Gartenmärkte und Blumenläden.

Öffnen dürfen - unabhängig von der Inzidenz - die Ladengeschäfte von Handwerkern (zum Beispiel eines Schusters) und Dienstleistungsbetrieben. Dazu zählen auch Fahrrad- und Auto-Werkstätten, Banken und Sparkassen, Versicherungsbüros, Pfandleihhäuser, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons. Dort gibt es weder Anmelde- noch Testpflicht.

In den Geschäften gelten generell Auflagen wie eine Höchstzahl an Kunden je nach Laden-Größe und örtlicher Inzidenz sowie eine Maskenpflicht: Kunden müssen eine FFP2-Maske tragen. Auch geschlossene Läden dürfen bestellte Waren ausliefern, eine Abholung durch den Kunden ("Click and Collect") ist ebenfalls möglich. Dabei müssen die Abstandsregeln eingehalten und FFP2-Masken getragen werden.

Gastronomie

Wirtinnen und Wirte dürfen seit dem 7. Juni bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 nicht nur die Biergärten und Freischankflächen wieder öffnen, sondern auch die Innenbereiche ihrer Betriebe. An den Tischen gelten die allgemeinen Kontaktbeschränkungen. Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 ist ein negativer Test nötig (PCR-Test, Schnelltest oder Selbsttest unter Aufsicht, nicht älter als 24 Stunden), wenn mehr als ein Haushalt an einem Tisch sitzt. Keinen Test brauchen vollständig Geimpfte oder Genesene. Die Sperrstunde gilt nun ab 24 Uhr. In den Restaurants gilt eine FFP2-Maskenpflicht (außer am Tisch).

Die Öffnung der Innenräume gilt allerdings nur für Lokale, in denen Speisen angeboten werden. Reine Schankwirtschaften dürfen nur im Freien offen haben. Clubs und Diskotheken bleiben geschlossen.

Ein Alkoholverbot gilt in den Innenstädten und an öffentlichen Orten, wo sich "Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten", wie es in der Verordnung heißt.

Sport

Seit Montag, 7. Juni, ist Sport bei einer Inzidenz unter 100 wieder umfassend möglich. Sowohl drinnen als auch draußen ist die Gruppengröße nicht begrenzt. Auch Fitnessstudios dürfen öffnen. Dort wie auch in Sportstätten gilt eine FFP2-Maskenpflicht (außer beim Sport selbst) und eine Testpflicht, die für Geimpfte, Genesene und bei einer Inzidenz von weniger als 50 entfällt. Zu Sportveranstaltungen werden wieder Besucher zugelassen: drinnen je nach Raumgröße, draußen bis zu 500.

Dienstleistungen

Medizinisch notwendige Behandlungen sind unabhängig vom örtlichen Inzidenzwert erlaubt. Liegt der Inzidenzwert unter 100, dürfen alle körpernahen Dienstleistungen angeboten werden, das betrifft zum Beispiel Friseure, Tattoo-Studios, Nagelstudios oder Massagepraxen. Es gilt FFP2-Maskenpflicht, die nur entfällt, wenn die Art der Dienstleistung sie nicht zulässt.

Tourismus

Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen, Jugendherbergen oder Campingplätze dürfen auch wieder Touristen beherbergen - sofern diese geimpft sind, genesen sind oder einen negativen Corona-Test bei sich haben (PCR-, Selbst- oder Schnelltest, maximal 24 Stunden alt). Diesen Test müssen sie dann alle zwei Tage wiederholen. Liegt die Inzidenz unter 50, muss nur bei der Ankunft ein negativer Corona-Test vorgelegt werden. Zusammen in ein Zimmer darf, wer sich nach den allgemeinen Regeln der Kontaktbeschränkung (siehe oben) treffen darf.

Tagungen und Kongresse sind grundsätzlich möglich; die Auflagen dafür sind dieselben wie für Kulturveranstaltungen. Der Messebetrieb solle spätestens zum 1. September wieder erlaubt werden, das hat die Staatsregierung angekündigt.

Für den Betrieb gelten Auflagen (u. a. eingeschränkte Öffnung von Angeboten mit gemeinschaftlicher Nutzung, verpflichtendes Hygienekonzept).

Informationen des Deutschen Tourismusverbands

Wichtige Informationen zum Corona-Virus des Handelsverbands Deutschland (HDE) und des Handelsverbands Bayern (HBE)

Weitere Informationen zu Arbeitsrecht, Außenhandel, etc.

Arbeits- und Sozialversicherungsrecht

Welche arbeitsrechtlichen Regelungen greifen in der aktuellen Situation? Darf ich von zu Hause arbeiten? Was ist, wenn der Arbeitgeber Kurzarbeit angeordnet hat? In der Allgemeinverfügung zum Arbeitszeitgesetz sind die Einzelheiten geregelt. Informationen zu diesen Themen finden Sie in den Informationen des Bundes und der IHK.

Arbeitsrechtliche Auswirkungen (Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

Leitfaden des Bundes für Arbeitgeber

IHK Ratgeber der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern

Gesundheits- und Arbeitsschutz

Die bereits geltenden Arbeitschutzregelungen wurden ergänzt und gelten befristet bis zum 30. April 2021. Gesundheits- und Arbeitsschutz für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ein wichtiger Aspekt für Unternehmen. Hier finden Sie Informationen zur Pandemieplanung:

DIHK - Betriebliche Pandemieplanung - Checklisten

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: Handbuch Betriebliche Pandemieplanung (PDF, 3.0 MB)

Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)

Risikobewertung, Außenhandel, Reisewarnungen

Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigen Reisen ins Ausland ab. Das Risiko für Reisende, dass sie die Rückreise aufgrund der zunehmenden Einschränkungen nicht mehr antreten können, ist in vielen Destinationen derzeit zu hoch.

Kontaktstelle für Unternehmen

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie hat eine Kontaktstelle für betroffene Unternehmen eingerichtet. Die Kontaktstelle soll auf politischer Ebene dazu beitragen, dass die Herstellung und Lieferung benötigter Zulieferprodukte, wo möglich, wieder reibungslos funktioniert.

Aktuelle Risikobewertung des Robert-Koch-Instituts

RKI - Risikogebiete

Informationen des Auswärtigen Amtes

Bundesgesundheitsministerium: Tagesaktuelle Informationen

Bundesinnenministerium: FAQ

Informationen zu Exportkreditgarantien

Informationen zum Coronavirus: Flughafen München

Darlehens- und Bürgschaftsprogramme

Hier finden Sie einen Überblick über Darlehens- und Bürgschaftsprogramme. weiter

Finanzielle Unterstützung für betroffene Unternehmen

Hier finden Sie einen Überblick über die Möglichkeiten finanzieller Unterstützung für betroffene Unternehmen. weiter

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