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Coronavirus - Unterstützung und Informationen für Unternehmen

Zuletzt aktualisiert am 15. Oktober 2020.

Das Coronavirus (SARS-CoV-2) hat sich inzwischen weltweit stark ausgebreitet und die Maßnahmen sind drastisch. Hier informieren wir über Unterstützungsmöglichkeiten für betroffene Unternehmen und bereiten wichtige Informationen für Sie auf. Wegen der dynamischen Lage können wir aber weder Gewähr für Vollständigkeit noch für Aktualität übernehmen.

Aktuelle Informationen der Bundesregierung

14. Oktober 2020: Eckpunkte und Beschlüsse in der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder

7. Oktober 2020: Bund-Länder-Beschluss zu innerdeutschen Reisebeschränkungen

16. September 2020: Kurzarbeit wird verlängert. Das Bundeskabinett beschließt ein neues Maßnahmenpaket.

28. August 2020: Aktuelle Informationen aus der Bundespressekonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel und aus dem Bundesministerium für Gesundheit

31. Juli 2020: Eine gute Berufsausbildung ist nach wie vor der wichtigste Baustein für den Start in ein erfolgreiches Berufsleben. Deshalb sollen möglichst alle jungen Menschen auch im neuen Ausbildungsjahr 2020/2021 eine Berufsausbildung beginnen, weiterführen und auch erfolgreich abschließen können. Informationen zur ersten Förderrichtlinie für das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ finden Sie hier. (Quelle: Bundesanzeiger vom 31.07.2020)

8. Juli 2020: Corona-bedingte Auflagen und Schließungen haben in vielen Branchen zu Umsatzeinbußen geführt. Hier setzt die Überbrückungshilfe an. Sie ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm für den Mittelstand mit einem Gesamtvolumen von 24,6 Milliarden Euro, das ab dem 9. Juli 2020 bis zum 31. August 2020 beantragt werden kann. Informationen zur Überbrückungshilfe finden Sie hier.

29. Juni 2020: Bundestag und Bundesrat haben am 29. Juni 2020 das Corona-Steuerhilfegesetz beschlossen und damit erste zentrale Elemente des Konjunkturpakets vom 3. Juni 2020 auf den Weg gebracht. Mit dem Corona-Schutzschild wurde das größte Hilfspaket in der Geschichte der Bundesrepublik auf den Weg gebracht.

Aktuelle Informationen der Bayerischen Staatsregierung

Auf den folgenden Links finden Sie aktuelle Informationen der Bayerischen Staatsregierung zu den schrittweisen Erleichterungen und den beschlossenen Maßnahmen in der Corona-Pandemie:

08.10.2020 – Diese Regeln gelten in Bayern (Quelle: Süddeutsche Zeitung)

01.10.2020 – Siebte bayerische Infektionsmaßnahmenverordnung

31.08.2020 – Aktuelle Pressemitteilungen aus dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

07.07.2020 – Verordnung zur Änderung der Sechsten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und der Einreise-Quarantäneverordnung

19.06.2020 – Sechste bayerische Infektionsmaßnahmenverordnung

05.05.2020 – Bericht aus der Kabinettssitzung

21.04.2020 – Änderungen der Zweiten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

16.04.2020 – Regelungen aus der Zweiten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (2. BaylfSMV)

24.03.2020 – Bericht aus der Kabinettssitzung

17.03.2020 – Änderung der Allgemeinverfügung (PDF, 147 KB)

16.03.2020 – Allgemeinverfügung des Freistaates Bayern (PDF, 109 KB)

"Von der Region - Für die Region": Übersicht regionaler Anbieter von Corona-Schutzartikeln

Informationen für Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel sowie Kultur- und Kreativwirtschaft

Schrittweise Öffnung für Gastronomie und Tourismus

In Speiselokalen und Biergärten gilt keine Corona-Sperrstunde mehr. Gäste können also so lange bewirtet werden wie vor der Corona-Krise. In der Gastronomie gelten diverse Hygieneregeln: An einem Tisch zusammensitzen darf, wer sich nach den Regeln der Kontaktbeschränkungen treffen darf - also Verwandte und Angehörige zweier Haushalte oder Gruppen von bis zu zehn Personen. Ansonsten gilt der Mindestabstand von 1,5 Metern. Gäste müssen ihren Namen und ihre Adresse angeben und dürfen den Mundschutz nur am Tisch ablegen, das Servicepersonal muss eine Atemmaske tragen. Generell geschlossen bleiben Discos und Bars.

Informationen des Deutschen Tourismusverbands

Informationen des Bayerischen Hotel – und Gaststättenverbands

Regelungen für Ladengeschäfte des Einzelhandels

Ab dem 11. Mai 2020 ist die Öffnung aller Handels- und Dienstleistungsbetriebe (Groß- und Einzelhandel mit Kundenverkehr) unter Auflagen (z. B. Maskenpflicht) erlaubt.
Der Betreiber hat sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann und die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 20 m² Verkaufsfläche. Der Betreiber hat ein Schutz,- Hygiene und Parkplatzkonzept auszuarbeiten:

Checkliste Hyiene- und Parkplatzkonzept gemäß der Dritten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Wichtige Informationen zum Corona-Virus des Handelsverbands Deutschland (HDE)

Wichtige Informationen zum Corona-Virus des Handelsverbands Bayern (HBE)

Informationen für Kultur- und Kreativschaffende

Das im Bundeskabinett beschlossene Konjunkturprogramm NEUSTART KULTUR soll das durch die Corona-Pandemie stark eingeschränkte kulturelle Leben wieder ankurbeln und dadurch schnellstmöglich neue Beschäftigungsmöglichkeiten für Künstlerinnen und Künstler schaffen.

Das Bayerische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft (bayernkreativ) hat eine Übersicht über relevante Hilfsprogramme und - Maßnahmen sowie einen Handlungsleitfaden zusammengestellt.

Das Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München hat eine Hotline eingerichtet. Diese ist unter der Telefonnummer 089 233 289 22 dienstags bis freitags von 10 bis 13 Uhr erreichbar.

Hilfsprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler - Antragstellung online möglich

Handlungsleitfaden Coronavirus

Finanzielle Unterstützung für betroffene Unternehmen

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus kann bei Liquiditätsproblemen auf Fördermöglichkeiten des Freistaates und des Bundes zurückgegriffen werden. Erleichterungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld wurden rückwirkend zum 1. März 2020 beschlossen.

Spezielle Informationen über Hilfen für Ausbildungsbetriebe finden Sie hier.

Sonderprogramm „Soforthilfe Corona“ des Freistaates Bayern

Hier finden Sie Informationen zum Sonderprogramm „Soforthilfe Corona“ des Freistaates Bayern und anderen Fördermittelprogrammen der Staatsregierung.

Bayernfonds

Zum Schutz insbesondere größerer mittelständischen Unternehmen legt die Staatsregierung einen Bayernfonds auf. Der Bayernfonds soll eine Alternative bieten, um sich an solide aufgestellten, aber von der Corona-Krise gebeutelten systemrelevanten Unternehmen beteiligen zu können.

Corona-Schutzschild der Bundesregierung

Hier finden Sie Informationen zum Corona-Schutzschild der Bundesregierung.

Investitionsinitiative der Europäischen Kommission zur Bewältigung der Corona-Krise

Um den Menschen und der Wirtschaft unter die Arme zu greifen, hat die Kommission ein umfassendes wirtschaftspolitisches Maßnahmenpaket beschlossen und eine 37 Mrd. EUR schwere Investitionsinitiative zur Bewältigung der Coronakrise gestartet, um kleinere Betriebe und den Gesundheitssektor mit Krediten zu versorgen.

Mit der Initiative SURE zur Minderung des Arbeitslosigkeitsrisikos in Ausnahmesituationen will die Kommission Arbeitsplätze erhalten und Familien unterstützen.

„Historical agreement“ des Europäischen Rats vom 21. Juli 2020

"Economic measures" der Europäischen Kommission vom 27. April 2020

Weitreichende Maßnahmen der Europäischen Kommission vom 2. April 2020

Darlehens- und Bürgschaftsprogramme

Hier finden Sie Informationen zu verfügbaren Darlehens- und Bürgschaftsprogrammen.

Möglichkeit der Steuerstundung

Um die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, können Steuerzahlungen auf Antrag befristet zinsfrei gestundet sowie Vorauszahlungen der Gewerbesteuer auf null gesetzt werden. Auf die üblichen Stundungszinsen in Höhe von 0,5 Prozent pro Monat wird bis zum 31. Dezember 2020 verzichtet, solange der Schuldner einer fälligen Steuerzahlung unmittelbar von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen ist. In solchen Fällen können die Betroffenen bis zum 31. Dezember 2020 entsprechende Anträge auf Stundung stellen. Ansprechpartner ist Ihr zuständiges Finanzamt.

Antragsformular zur Beantragung von Steuererleichterungen zum Download

FAQs Steuererleichterung in der Corona-Krise

Das Bundesministerium der Finanzen hat FAQs ausgearbeitet, die den von der Corona-Krise betroffenen Steuerpflichtigen einen Überblick über die steuerlichen Erleichterungen geben sollen. Die Ausführungen gelten als allgemeine Hinweise und werden regelmäßig aktualisiert.

FAQs Steuern in der Corona-Krise

Kurzarbeitergeld - Neuregelungen gelten rückwirkend ab 1. März 2020

Bundesregierung und Gesetzgeber haben kurzfristig Sonderregeln zum Bezug von Kurzarbeitergeld erlassen. Die Neuregelungen für die Kurzarbeit sollen Beschäftigte und Unternehmen unterstützen, die von den Folgen des Coronavirus betroffen sind.
Die Erleichterungen gelten rückwirkend ab 1. März 2020.

Bitte nehmen Sie mit der zuständigen Agentur für Arbeit Kontakt auf. Dort können Sie als Arbeitgeber das Kurzarbeitergeld beantragen, indem Sie zunächst den anstehenden Arbeitsausfall anzeigen.
Agentur für Arbeit Fürstenfeldbruck
Kostenfreie Telefonnummer für Arbeitgeber: 0800 4 5555 20
Telefonsprechzeiten: Montags bis freitags 8 bis 18 Uhr

Informationen der Agentur für Arbeit

Flyer Konjunkturelles Kurzarbeitergeld (pdf)

Video: So beantragen Sie Kurzarbeitergeld

Informationen zum Thema „Arbeitnehmerüberlassung: Eine Möglichkeit zur Reduzierung von Kurzarbeit oder Vermeidung von Entlassungen“ finden Sie auf der Webseite der Wirtschaftsförderung im Landratsamt.

Verdienstausfallentschädigung nach § 56 IfSG

Eine Verdienstausfallentschädigung nach § 56 Infektionsschutzgesetz kommt für Fälle in Betracht, in denen in einem konkreten Fall (personenbezogen) einem Krankheits- oder Ansteckungsverdächtigen ein Tätigkeitsverbot oder eine Quarantäne angeordnet wurde.
Finanzielle Einbußen und betriebliche Verluste aufgrund von Veranstaltungsverboten und Betriebsuntersagungen anlässlich der Corona-Pandemie fallen nicht unter diese Verdienstausfallentschädigung.
Alle Informationen zur Beantragung einer Entschädigung bei Verdienstausfall finden Sie auf der Seite der Regierung von Oberbayern.

Insolvenzantragspflicht wird ausgesetzt

Die Insolvenzantragspflicht soll bis zum 30.September 2020 für betroffene Unternehmen ausgesetzt werden. Damit sollen Unternehmen geschützt werden, die infolge der Corona-Epidemie in finanzielle Nöte geraten und die allein deshalb einen Insolvenzantrag stellen müssen, weil die Bearbeitung von Anträgen auf öffentliche Hilfen bzw. Finanzierungs- oder Sanierungsverhandlungen in der aktuellen Situation nicht innerhalb der dreiwöchigen Insolvenzantragspflicht abgeschlossen werden kann. Voraussetzung für die Aussetzung soll sein, dass der Insolvenzgrund auf die Auswirkungen der Corona-Epidemie zurückzuführen ist und dass begründete Aussichten auf Sanierung bestehen, weil bereits öffentlicher Hilfen beantragt bzw. ernsthafte Finanzierungs- oder Sanierungsverhandlungen geführt wurden.

Weitere Informationen des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz zur Insolvenzantragspflicht

Amtsgericht München

Weitere Informationen zu Arbeitsrecht, Außenhandel, etc.

Arbeits- und Sozialversicherungsrecht

Welche arbeitsrechtlichen Regelungen greifen in der aktuellen Situation? Darf ich von zu Hause arbeiten? Was ist, wenn der Arbeitgeber Kurzarbeit angeordnet hat? In der Allgemeinverfügung zum Arbeitszeitgesetz sind die Einzelheiten geregelt. Informationen zu diesen Themen finden Sie in den Informationen des Bundes und der IHK.

Arbeitsrechtliche Auswirkungen (Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

Leitfaden des Bundes für Arbeitgeber

IHK Ratgeber der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern

Gesundheits- und Arbeitsschutz

Gesundheits- und Arbeitsschutz für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ein wichtiger Aspekt für Unternehmen. Hier finden Sie Informationen zur Pandemieplanung:

DIHK - Betriebliche Pandemieplanung - Checklisten

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: Handbuch Betriebliche Pandemieplanung (PDF, 3.0 MB)

Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)

Risikobewertung, Außenhandel, Reisewarnungen

Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigen Reisen ins Ausland ab. Das Risiko für Reisende, dass sie die Rückreise aufgrund der zunehmenden Einschränkungen nicht mehr antreten können, ist in vielen Destinationen derzeit zu hoch.

Kontaktstelle für Unternehmen
In den vergangenen Wochen ist es vielfach zu Produktionsproblemen und Produktionsstillständen aufgrund gestörter internationaler Lieferketten im verarbeitenden Gewerbe in Bayern und Deutschland gekommen. Diese Lieferketten müssen schnell wiederhergestellt werden. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie wird daher eine Kontaktstelle für betroffene Unternehmen einrichten. Die Kontaktstelle soll auf politischer Ebene dazu beitragen, dass die Herstellung und Lieferung benötigter Zulieferprodukte, wo möglich, wieder reibungslos funktioniert. In der Kontaktstelle sollen auch weitere betroffene Ressorts, insbesondere das Bauministerium und das Innenministerium mitwirken. Die Kontaktstelle soll zudem den Austausch mit den weiteren einzurichtenden Kontaktstellen bei den Wirtschaftsministerien des Bundes und der Länder sowie mit zentralen weiteren Bundesbehörden wie etwa dem Zoll gewährleisten.

Aktuelle Risikobewertung des Robert-Koch-Instituts

RKI - Risikogebiete

Informationen des Auswärtigen Amtes

Bundesgesundheitsministerium: Tagesaktuelle Informationen

Bundesinnenministerium: FAQ

Informationen zu Exportkreditgarantien

Informationen zum Coronavirus: Flughafen München

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