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Coronavirus - Unterstützung und Informationen für Unternehmen

zuletzt aktualisiert am 6. Mai 2020

Das Coronavirus (SARS-CoV-2) hat sich inzwischen weltweit stark ausgebreitet und die Maßnahmen sind drastisch. Hier informieren wir über Unterstützungsmöglichkeiten für betroffene Unternehmen und bereiten wichtige Informationen für Sie auf. Wegen der dynamischen Lage können wir aber weder Gewähr für Vollständigkeit noch für Aktualität übernehmen.

Aktuelle Informationen der Bayerischen Staatsregierung

Schrittweise Erleichterungen bei den beschlossenen Maßnahmen in der Corona-Pandemie und maßvolle Öffnung bei Hotellerie und Gastronomie: Bericht aus der Kabinettsitzung vom 5. Mai 2020

1.5.2020  - Liste des Bayerischen Gesundheitsministeriums zu Ladenschließungsregelungen

21.4.2020 - Änderungen der Zweiten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

16.4.2020 - Regelungen aus der Zweiten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (2. BaylfSMV)

17.3.2020 - Änderung der Allgemeinverfügung (PDF, 147 KB)

16.3.2020 Allgemeinverfügung des Freistaates Bayern (PDF, 109 KB)

Informationen für Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel sowie Kultur- und Kreativwirtschaft

Schrittweise Öffnung für Hotel- und Gastronomiebetriebe

Eine schrittweise Öffnung der Gastronomie, Hotellerie und des Tourismus wird angestrebt.
Für alle denkbaren Schritte gelten strenge Auflagen, die insbesondere die
· Einschränkung von Öffnungszeiten,
· Ausarbeitung von Hygiene-Konzepten durch die Betriebe,
· Begrenzung von Gästezahlen,
· Sicherstellung von Abstand (Einlass/Ausgang separat, Reservierungspflicht)
umfassen.
Die Gastronomie darf schrittweise ab 18. Mai 2020 geöffnet werden zunächst im Außenbereich (z.B. Biergärten), Speisegaststätten im Innenbereich ab 25. Mai 2020.
Das Pfingstwochenende (30. Mai) ist der Zeitpunkt für eine mögliche Öffnung von Hotels (inkl. Ferienwohnungen und Camping) und weiterer Angebote im Tourismus, z. B.: Schlösser, Seenschifffahrt und Freizeitparks. Für die Öffnung von Hotels gelten strenge Auflagen, die insbesondere umfassen
· keine Öffnung von Angeboten mit gemeinschaftlicher Nutzung innerhalb von Hotels, insbesondere Wellness, Schwimmbad,
· Verpflichtendes Hygieneschutzkonzept wie in der Gastronomie,
· Verpflegung nur mit Abstand und begrenztem Einlass.

Das Wirtschaftsministerium wird gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium und dem Beauftragten für Bürokratieabbau ein Konzept für die weiteren Schritte in Bezug auf die Gastronomie, die Hotellerie und den Tourismus erarbeiten.

Informationen des Deutschen Tourismusverbands

Informationen des Bayerischen Hotel – und Gaststättenverbands

Regelungen für Ladengeschäfte des Einzelhandels

Ab dem 11. Mai 2020 ist die Öffnung aller Handels- und Dienstleistungsbetriebe (Groß- und Einzelhandel mit Kundenverkehr) unter Auflagen (z. B. Maskenpflicht) erlaubt. Die bislang geltende Beschränkung auf eine Verkaufsfläche von 800 qm wird aufgehoben.
Der Betreiber hat sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann und die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 20 m² Verkaufsfläche. Der Betreiber hat ein Schutz,- Hygiene und Parkplatzkonzept auszuarbeiten:

Checkliste Hyiene- und Parkplatzkonzept gemäß der Dritten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

1.5.2020 - Liste des Bayerischen Gesundheitsministeriums zu Ladenschließungsregelungen

Wichtige Informationen zum Corona-Virus des Handelsverbands Deutschland (HDE)

Wichtige Informationen zum Corona-Virus des Handelsverbands Bayern (HBE)

Informationen für Kultur- und Kreativschaffende

Das Bayerische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft (bayernkreativ) hat eine Übersicht über relevante Hilfsprogramme und - Maßnahmen sowie einen Handlungsleitfaden zusammengestellt.

Das Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München hat eine Hotline eingerichtet. Diese ist unter der Telefonnummer 089 233 289 22 dienstags bis freitags von 10 bis 13 Uhr erreichbar.

Übersicht des Bayerischen Zentrums für Kultur- und Kreativwirtschaft (bayernkreativ)

Handlungsleitfaden Coronavirus

Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München

Finanzielle Unterstützung für betroffene Unternehmen

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus kann bei Liquiditätsproblemen auf Fördermöglichkeiten des Freistaates und des Bundes zurückgegriffen werden. Bund und Freistaat Bayern haben die Programme ausgeweitet. Zudem wurden Erleichterungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld rückwirkend zum 1. März 2020 beschlossen.

Sonderprogramm „Soforthilfe Corona“ des Freistaates Bayern

Hier finden Sie Informationen zum Sonderprogramm „Soforthilfe Corona“ des Freistaates Bayern.

Bayernfonds

Zum Schutz insbesondere größerer Mittelständler legt die Staatsregierung einen Bayernfonds auf. Jeder Krisentag zehrt die Eigenkapitalpolster der Unternehmen auf. Deshalb drohen vermehrte Insolvenzen. Liquiditätshilfen greifen in solchen Fällen zu kurz. Der Bayernfonds soll hier eine Alternative bieten, um sich an solide aufgestellten, aber von der Corona-Krise gebeutelten systemrelevanten Unternehmen beteiligen zu können.

Bericht aus der Kabinettssitzung vom 24. März 2020

Corona-Schutzschild der Bundesregierung

Hier finden Sie Informationen zum Corona-Schutzschild der Bundesregierung.

Investitionsinitiative der Europäischen Kommission zur Bewältigung der Corona-Krise

Um den Menschen und der Wirtschaft unter die Arme zu greifen, hat die Kommission ein umfassendes wirtschaftspolitisches Maßnahmenpaket beschlossen, die EU-Haushaltsvorschriften möglichst flexibel angewendet, ihre Vorschriften für staatliche Beihilfen überarbeitet und eine 37 Mrd. EUR schwere Investitionsinitiative zur Bewältigung der Coronakrise gestartet, um kleinere Betriebe und den Gesundheitssektor mit Krediten zu versorgen.

Darüber hinaus hat die Kommission am 2. April weitreichende Maßnahmen vorgeschlagen‚ um jeden Euro aus dem EU-Haushalt für die Rettung von Menschenleben und Existenzen zu mobilisieren: Mit der Initiative SURE zur Minderung des Arbeitslosigkeitsrisikos in Ausnahmesituationen will die Kommission Arbeitsplätze erhalten und Familien unterstützen.

"Economic measures" der Europäischen Kommission vom 27. April 2020

Weitreichende Maßnahmen der Europäischen Kommission vom 2. April 2020

Darlehens- und Bürgschaftsprogramme

Hier finden Sie Informationen zu verfügbaren Darlehens- und Bürgschaftsprogrammen.

Möglichkeit der Steuerstundung

Um die Liquidität bei Unternehmen zu verbessern, können Steuerzahlungen auf Antrag befristet zinsfrei gestundet sowie Vorauszahlungen der Gewerbesteuer auf null gesetzt werden. Auf die üblichen Stundungszinsen in Höhe von 0,5 Prozent pro Monat wird bis zum 31. Dezember 2020 verzichtet, solange der Schuldner einer fälligen Steuerzahlung unmittelbar von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen ist. In solchen Fällen können die Betroffenen bis zum 31. Dezember 2020 entsprechende Anträge auf Stundung stellen. Für die Umsetzung wurde vom Landesamt für Steuern ein vereinfachtes Antragsformular zur Beantragung von Steuererleichterungen zum Download bereitgestellt. Ansprechpartner ist Ihr zuständiges Finanzamt.

Antragsformular zur Beantragung von Steuererleichterungen zum Download

FAQs Steuererleichterung in der Corona-Krise

Das Bundesministerium der Finanzen hat im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder FAQs ausgearbeitet, die den von der Corona-Krise betroffenen Steuerpflichtigen einen Überblick über die steuerlichen Erleichterungen geben sollen. Die Ausführungen gelten als allgemeine Hinweise im Umgang mit den sich insoweit aufdrängenden Fragestellungen und werden regelmäßig aktualisiert.

FAQs Steuern in der Corona-Krise

Kurzarbeitergeld - Neuregelungen gelten rückwirkend ab 1. März 2020

Bundesregierung und Gesetzgeber haben kurzfristig Sonderregeln zum Bezug von Kurzarbeitergeld erlassen. Die Neuregelungen für die Kurzarbeit sollen Beschäftigte und Unternehmen unterstützen, die von den Folgen des Coronavirus betroffen sind.
Die Erleichterungen gelten rückwirkend ab 1. März 2020.

Bitte nehmen Sie mit der zuständigen Agentur für Arbeit Kontakt auf. Dort können Sie als Arbeitgeber das Kurzarbeitergeld beantragen, indem Sie zunächst den anstehenden Arbeitsausfall anzeigen.
Agentur für Arbeit Fürstenfeldbruck
Kostenfreie Telefonnummer für Arbeitgeber: 0800 4 5555 20
Telefonsprechzeiten: Montags bis freitags 8 bis 18 Uhr

Informationen der Agentur für Arbeit

Flyer Konjunkturelles Kurzarbeitergeld (pdf)

Video: So beantragen Sie Kurzarbeitergeld

Informationen zum Thema „Arbeitnehmerüberlassung: Eine Möglichkeit zur Reduzierung von Kurzarbeit oder Vermeidung von Entlassungen“ finden Sie auf der Webseite der Wirtschaftsförderung im Landratsamt.

Verdienstausfallentschädigung nach § 56 IfSG

Eine Verdienstausfallentschädigung nach § 56 Infektionsschutzgesetz kommt für Fälle in Betracht, in denen in einem konkreten Fall (personenbezogen) einem Krankheits- oder Ansteckungsverdächtigen ein Tätigkeitsverbot oder eine Quarantäne angeordnet wurde.
Finanzielle Einbußen und betriebliche Verluste aufgrund von Veranstaltungsverboten und Betriebsuntersagungen anlässlich der Corona-Pandemie fallen nicht unter diese Verdienstausfallentschädigung.
Alle Informationen zur Beantragung einer Entschädigung bei Verdienstausfall finden Sie auf der Seite der Regierung von Oberbayern.

Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis 30. September 2020 wird vorbereitet

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz bereitet eine gesetzliche Regelung zur Aussetzung der Insolvenzantragspflicht vor. Die Insolvenzantragspflicht soll bis zum 30.September 2020 für betroffene Unternehmen ausgesetzt werden. Damit sollen Unternehmen geschützt werden, die infolge der Corona-Epidemie in finanzielle Nöte geraten und die allein deshalb einen Insolvenzantrag stellen müssen, weil die Bearbeitung von Anträgen auf öffentliche Hilfen bzw. Finanzierungs- oder Sanierungsverhandlungen in der aktuellen Situation nicht innerhalb der dreiwöchigen Insolvenzantragspflicht abgeschlossen werden kann. Voraussetzung für die Aussetzung soll sein, dass der Insolvenzgrund auf die Auswirkungen der Corona-Epidemie zurückzuführen ist und dass begründete Aussichten auf Sanierung bestehen, weil bereits öffentlicher Hilfen beantragt bzw. ernsthafte Finanzierungs- oder Sanierungsverhandlungen geführt wurden.

Pressemitteilungen des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz

Amtsgericht München

Weitere Informationen zu Arbeitsrecht, Außenhandel, etc.

Arbeits- und Sozialversicherungsrecht

Welche arbeitsrechtlichen Regelungen greifen in der aktuellen Situation? Darf ich von zu Hause arbeiten? Was ist, wenn der Arbeitgeber Kurzarbeit angeordnet hat? Der Freistaat Bayern hat zudem Flexibilisierungen der Arbeitszeitregelungen angekündigt. In der Allgemeinverfügung zum Arbeitszeitgesetz sind die Einzelheiten geregelt. Informationen zu diesen Themen finden Sie in den Informationen des Bundes und der IHK.

Arbeitsrechtliche Auswirkungen (Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

Leitfaden des Bundes für Arbeitgeber

IHK Ratgeber der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern

Gesundheits- und Arbeitsschutz

Gesundheits- und Arbeitsschutz für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ein wichtiger Aspekt für Unternehmen. Die bayerische Staatsregierung hat in einer Pressekonferenz am Freitag, 13. März 2020 die Schließung aller Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen in Bayern von Montag, 16. März 2020 bis zum Ende der Osterferien am Sonntag, 19. April 2020, angekündigt. 

DIHK - Betriebliche Pandemieplanung - Checklisten

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: Handbuch Betriebliche Pandemieplanung (PDF, 3.0 MB)

Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)

Risikobewertung, Außenhandel, Reisewarnungen

Das Auswärtige Amt (Stand: 16. März 2020, 14 Uhr) rät von nicht notwendigen Reisen ins Ausland ab. Das Risiko für Reisende, dass sie die Rückreise aufgrund der zunehmenden Einschränkungen nicht mehr antreten können, ist in vielen Destinationen derzeit zu hoch.

Kontaktstelle für Unternehmen
In den vergangenen Wochen ist es vielfach zu Produktionsproblemen und Produktionsstillständen aufgrund gestörter internationaler Lieferketten im verarbeitenden Gewerbe in Bayern und Deutschland gekommen. Diese Lieferketten müssen schnell wiederhergestellt werden. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie wird daher eine Kontaktstelle für betroffene Unternehmen einrichten. Die Kontaktstelle soll auf politischer Ebene dazu beitragen, dass die Herstellung und Lieferung benötigter Zulieferprodukte, wo möglich, wieder reibungslos funktioniert. In der Kontaktstelle sollen auch weitere betroffene Ressorts, insbesondere das Bauministerium und das Innenministerium mitwirken. Die Kontaktstelle soll zudem den Austausch mit den weiteren einzurichtenden Kontaktstellen bei den Wirtschaftsministerien des Bundes und der Länder sowie mit zentralen weiteren Bundesbehörden wie etwa dem Zoll gewährleisten.

Aktuelle Risikobewertung des Robert-Koch-Instituts

RKI - Risikogebiete

Informationen des Auswärtigen Amtes

Bundesgesundheitsministerium: Tagesaktuelle Informationen

Bundesinnenministerium: FAQ

Informationen zu Exportkreditgarantien

Informationen zum Coronavirus: Flughafen München

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