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Coronavirus - Unterstützung und Informationen für Unternehmen

Zuletzt aktualisiert am 16. September 2021

Das Coronavirus (SARS-CoV-2) hat sich weltweit stark ausgebreitet und die Maßnahmen sind drastisch. Hier informieren wir über Unterstützungsmöglichkeiten für betroffene Unternehmen und bereiten wichtige Informationen für Sie auf. Wegen der dynamischen Lage können wir aber weder Gewähr für Vollständigkeit noch für Aktualität übernehmen.

Aktuelle Informationen der Bundesregierung

15. September 2021: Aktueller Kabinettsbeschluss über Ausweitung der erleichterten Zugangsvoraussetzungen für das Kurzarbeitergeld und die vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge für Arbeitgeber bis zum Ende dieses Jahres.

15. September 2021: Künstler und Kreative können sich für neue Stipendien im Rahmen des Zukunfts- und Rettungsprogramms NEUSTART KULTUR bewerben.

01. September 2021: Bundeskabinett koppelt die Corona-Arbeitsschutzverordnung an die Dauer der epidemischen Lage, also bis 24. November 2021, und ergänzt sie. Folgende neue Punkte sind darin enthalten: Der Arbeitgeber ist verpflichtet, Beschäftigte über die Risiken einer COVID-19 Erkrankung und bestehende Möglichkeiten einer Impfung zu informieren, die Betriebsärzte bei betrieblichen Impfangeboten zu unterstützen sowie Beschäftigte zur Wahrnehmung von Impfangeboten freizustellen. Mehr finden Sie hier.

10. August 2021: Auszüge aus den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz (pdf):

  • Bund und Länder fordern die Arbeitgeber in Deutschland auf, ihrerseits ihre Mitarbeiter bei der Wahrnehmung von Impfangeboten zu unterstützen, insbesondere durch Information, Schaffung von betrieblichen Impfangeboten sowie Freistellung der Beschäftigten zur Wahrnehmung von Impfangeboten.
  • 3G-Regel tritt ab 23. August in Kraft.
  • Der Bund wird das Angebot kostenloser Bürgertests für alle (Ausnahmen s. pdf Top 2, Punkt 5) mit Wirkung vom 11. Oktober 2021 beenden.
  • Der Bund sagt zu, die Überbrückungshilfe zu verlängern.
  • Der Bund wird bestehenden Maßnahmen der Arbeitsschutzverordnung an die aktuelle Situation anpassen und verlängern.

01. Juli 2021: Das Bundeskabinett hat eine Anpassung der Corona-Arbeitsschutzverordnung beschlossen: Ab 1. Juli gibt es keine Homeoffice-Pflicht mehr.

30. Juni 2021: Die bundeseinheitliche Notbremse trat am 30. Juni 2021 außer Kraft.

09. Juni 2021: Bundeskabinett beschließt Verlängerung der Sonderregelungen für Kurzarbeitergeld - Antragsfrist wird bis zum 30. September verlängert

09. Juni 2021: Überbrückungshilfe III und Neustarthilfe werden verlängert und ausgebaut (s. auch Kachel unten „Finanzielle Unterstützung für betroffene Unternehmen“)

23. April 2021: Bundesweite Notbremse beschlossen – neues Infektionsschutzgesetz tritt in Kraft (einen Vergleich der aktuellen bundesweiten Regelungen zu den aktuellen bayernweiten Regelungen finden Sie hier – Stand 28. April 2021)

23. März 2021: Weitere Verbesserung der Überbrückungshilfen III (s. Kachel unten „Finanzielle Unterstützung für betroffene Unternehmen“)

23. März 2021: Bund-Länder-Beschluss: Notbremse für alle inzidenzabhängigen Öffnungsschritte wird gezogen.

16. März 2021: Bundesfinanzministerium verlängert Steuerstundung (s. Kachel unten „Finanzielle Unterstützung für betroffene Unternehmen“)

12. März 2021: Corona-Hilfen werden wieder ausgezahlt (Quelle: Tagesschau) Für mehr Informationen zu Corona-Hilfen s. Finanzielle Unterstützung für betroffene Unternehmen.

09. März 2021: Die Bundesregierung hat wegen Betrugshinweisen die Auszahlung von Corona-Hilfen gestoppt. (Quelle: Tagesschau)

03. März 2021: Die geltenden Maßnahmen werden bis 28. März verlängert – gleichzeitig beginnen schrittweise Öffnungen. Ergebnisse des Bund-Länder-Beschlusses vom 03. März.

10. Februar 2021: Antragstellung für Überbrückungshilfe III ist gestartet (mehr dazu siehe Kachel unten „Finanzielle Unterstützung für betroffene Unternehmen“)

10. Februar 2021: Bund und Länder verlängern Corona-Maßnahmen bis zum 7. März im Bund-Länder-Beschluss vom 10. Februar 2021.

21. Januar 2021: Sars-CoV2-Arbeitsschutzverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

19. Januar 2021: Verlängerung der Corona Beschränkungen bis 14. Februar 2021 im Bund-Länder-Beschluss vom 19. Januar 2021

05. Januar 2021: Maßnahmen vom Bund-Länder-Beschluss treten am 11. Januar 2021 in Kraft

Aktuelle Informationen der Bayerischen Staatsregierung

Auf den folgenden Links finden Sie aktuelle Informationen der Bayerischen Staatsregierung zu den schrittweisen Erleichterungen und den beschlossenen Maßnahmen in der Corona-Pandemie:

02.09.2021Diese Regeln gelten in Bayern (Quelle: Süddeutsche Zeitung)

01.09.2021 – Die 14. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV) wurde veröffentlicht

05.06.202113. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (13. BayIfSMV) tritt in Kraft

19.5.2021 – Ab 18. Mai 2021 können laut Mitteilung des Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie Härtefallhilfen beantragt werden) s. Kachel unten „Finanzielle Unterstützung für betroffene Unternehmen“).

19.05.2021 – Informationen zum Einsatz der Luca-App für Betriebe im Landkreis Fürstenfeldbruck finden Sie hier.

18.05.2021 - Bayern beschließt weitere Erleichterungen bei den Corona-Maßnahmen / Verlängerung des Soloselbstständigenprogramms.

05.05.2021Änderungen der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) und die Einreisequarantäneverordnung (EQV) werden jeweils bis einschließlich zum 6. Juni 2021 verlängert.

31.03.2021Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs: Schuhgeschäfte gehören zu den für die tägliche Versorgung unverzichtbaren Ladengeschäften

05.03.2021Zwölfte bayerische Infektionsmaßnahmenverordnung (hier geht es zur Grafik der schrittweisen Öffnungsperspektive gemäß 12. BayIfSMV)

18.02.2021 – Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie:
Richtlinie für die Gewährung von Überbrückungshilfe III

12.01.2021Bericht aus der Kabinettssitzung vom 12. Januar 2021

16.12.2020 FAQs Corona-Krise und Wirtschaft

"Von der Region - Für die Region": Übersicht regionaler Anbieter von Corona-Schutzartikeln

Was bedeuten die neuen Maßnahmen für Unternehmen?

Unternehmen sollen dafür sorgen, dass Kontakte möglichst reduziert werden. Wenn dies nicht möglich ist, sollen sie Tests für Mitarbeiter anbieten. In dem Beschluss ist von einer "Selbstverpflichtung der Wirtschaftsverbände zu den Testangeboten für die Mitarbeiter sowie die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung" die Rede. Die Tests sollen mindestens einmal pro Woche angeboten werden.

Was bedeuten die Maßnahmen für Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistungen und Tourismus?

Manche Betriebe und Einrichtungen sind dazu verpflichtet, die Kontaktdaten der Kund:innen und Besucher:innen zu erfassen: Gastronomie, Hotels und Beherbergungsbetriebe, Dienstleister, bei denen eine körperliche Nähe unumgänglich ist, z.B. Friseure, Museen und Gedenkstätten, Schlösser, Tierparks und botanische Gärten. Registriert werden müssen auch die Besucher:innen von Tagungen und kulturellen Veranstaltungen sowie von allen Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besucher:innen.

Einzelhandel

Alle Läden dürfen flächendeckend öffnen, Kunden müssen eine medizinische Maske tragen. Geschäfte müssen weiterhin ein Hygienekonzept haben. Märkte unter freiem Himmel sind erlaubt.

Gastronomie

Wirtinnen und Wirte dürfen seit dem 7. Juni bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 nicht nur die Biergärten und Freischankflächen wieder öffnen, sondern auch die Innenbereiche ihrer Betriebe. Dort gilt ab einer Inzidenz von mehr als 35 die 3G-Regel, Ungeimpfte müssen also einen negativen Test vorlegen. Keinen Test brauchen jeweils vollständig Geimpfte oder Genesene. An den Tischen gelten die allgemeinen Kontaktbeschränkungen. Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 ist ein negativer Test nötig (PCR-Test, Schnelltest oder Selbsttest unter Aufsicht, nicht älter als 24 Stunden), wenn mehr als ein Haushalt an einem Tisch sitzt. Keinen Test brauchen vollständig Geimpfte oder Genesene. In den Restaurants gilt die Pflicht, eine medizinische Maske zu tragen (außer am Tisch).

Die Öffnung der Innenräume gilt inzwischen nicht mehr nur für Lokale, in denen Speisen angeboten werden, sondern auch für reine Schankwirtschaften - das hat am 23. Juli der Bayerische Verwaltungsgerichtshof verfügt. Dort darf aber nur am Tisch bedient werden, am Tresen zu stehen ist verboten. Clubs und Diskotheken bleiben generell geschlossen.

Ein Alkoholverbot gilt in den Innenstädten und an öffentlichen Orten, wo sich "Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten", wie es in der Verordnung heißt.

Sport

Seit Montag, 7. Juni, ist Sport bei einer Inzidenz unter 100 wieder umfassend möglich. Sowohl drinnen als auch draußen ist die Gruppengröße nicht begrenzt. Auch Fitnessstudios dürfen öffnen. Dort wie auch in Sportstätten gilt eine FFP2-Maskenpflicht (außer beim Sport selbst) und eine Testpflicht, die für Geimpfte, Genesene und bei einer Inzidenz von weniger als 35 entfällt. Zu Sportveranstaltungen werden wieder Besucher zugelassen: drinnen je nach Raumgröße, draußen bis zu 1500.

Dienstleistungen

Medizinisch notwendige Behandlungen sind unabhängig vom örtlichen Inzidenzwert erlaubt. Liegt der Inzidenzwert unter 100, dürfen alle körpernahen Dienstleistungen angeboten werden, das betrifft zum Beispiel Friseure, Tattoo-Studios, Nagelstudios oder Massagepraxen. Es gilt FFP2-Maskenpflicht, die nur entfällt, wenn die Art der Dienstleistung sie nicht zulässt.

Tourismus

Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen, Jugendherbergen oder Campingplätze dürfen auch wieder Touristen beherbergen - sofern diese geimpft sind, genesen sind oder einen negativen Corona-Test bei sich haben (PCR-, Selbst- oder Schnelltest, maximal 24 Stunden alt). Diesen Test müssen sie dann alle 72 Stunden wiederholen, wenn die örtliche Inzidenz bei über 35 liegt. Zusammen in ein Zimmer darf, wer sich nach den allgemeinen Regeln der Kontaktbeschränkung treffen darf.

Tagungen und Kongresse sind grundsätzlich möglich; die Auflagen dafür sind dieselben wie für Kulturveranstaltungen.

Für den Betrieb gelten Auflagen (u. a. eingeschränkte Öffnung von Angeboten mit gemeinschaftlicher Nutzung, verpflichtendes Hygienekonzept).

Informationen des Deutschen Tourismusverbands

Wichtige Informationen zum Corona-Virus des Handelsverbands Deutschland (HDE) und des Handelsverbands Bayern (HBE)

Weitere Informationen zu Arbeitsrecht, Außenhandel, etc.

Arbeits- und Sozialversicherungsrecht

Welche arbeitsrechtlichen Regelungen greifen in der aktuellen Situation? Darf ich von zu Hause arbeiten? Was ist, wenn der Arbeitgeber Kurzarbeit angeordnet hat? In der Allgemeinverfügung zum Arbeitszeitgesetz sind die Einzelheiten geregelt. Informationen zu diesen Themen finden Sie in den Informationen des Bundes und der IHK.

Arbeitsrechtliche Auswirkungen (Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

Leitfaden des Bundes für Arbeitgeber

IHK Ratgeber der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern

Gesundheits- und Arbeitsschutz

Die bereits geltenden Arbeitschutzregelungen wurden ergänzt und gelten befristet bis zum 10. September 2021. Gesundheits- und Arbeitsschutz für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ein wichtiger Aspekt für Unternehmen. Hier finden Sie Informationen zur Pandemieplanung:

DIHK - Betriebliche Pandemieplanung - Checklisten

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: Handbuch Betriebliche Pandemieplanung (PDF, 3.0 MB)

Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)

Risikobewertung, Außenhandel, Reisewarnungen

Reisende, die aus dem Ausland nach Deutschland einreisen, müssen einen negativen Corona-Test vorlegen - sofern sie älter als 12 Jahre und weder geimpft noch genesen sind. Die Kategorie "Risikogebiet" entfällt, stattdessen werden Länder künftig als "Hochrisikogebiete" oder "Virusvariantengebiete" eingordnet. Für Einreisende von dort gelten Quarantäne-Pflichten.

Detaillierte Informationen für Reiserückkehrer und Einreisende nach Deutschland erhalten Sie in den Informationen für Reisende. Weitere Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den Reisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen, Grenzkontrollen und weiteren Themen in Zeiten der Corona-Pandemie finden Sie in den Fragen und Antworten des Bundesinnenministeriums unten unter "Reisebeschränkungen / Grenzkontrollen".

Kontaktstelle für Unternehmen

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie hat eine Kontaktstelle für betroffene Unternehmen eingerichtet. Die Kontaktstelle soll auf politischer Ebene dazu beitragen, dass die Herstellung und Lieferung benötigter Zulieferprodukte, wo möglich, wieder reibungslos funktioniert.

Aktuelle Risikobewertung des Robert-Koch-Instituts

RKI - Risikogebiete

Informationen des Auswärtigen Amtes

Bundesgesundheitsministerium: Tagesaktuelle Informationen

Bundesinnenministerium: FAQ

Informationen zu Exportkreditgarantien

Informationen zum Coronavirus: Flughafen München

Darlehens- und Bürgschaftsprogramme

Hier finden Sie einen Überblick über Darlehens- und Bürgschaftsprogramme. weiter

Finanzielle Unterstützung für betroffene Unternehmen

Hier finden Sie einen Überblick über die Möglichkeiten finanzieller Unterstützung für betroffene Unternehmen. weiter

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