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Fairtrade-Arbeitskleidung – Puchheimer Bauhof trägt jetzt fair!

Seit Anfang Juli tragen die Mitarbeiter des Puchheimer Bauhofs und der Gartenabteilung neue Arbeitskleidung. Bei der Wahl der Berufskleidung fiel die Entscheidung auf gemietete Fairtrade-Kleidung.

Am 3. August wurde die neue Fairtrade-Kleidung durch Zweiten Bürgermeister Dr. Manfred Sengl und Dritten Bürgermeister Thomas Hofschuster sowie die Fairtrade-Koordinatorin im Puchheimer Umweltamt, Darja Konec-Fakler, am städtischen Bauhof offiziell vorgestellt.

Als „Fairtrade-Stadt“ ist es der Stadtverwaltung wichtig, in so vielen Bereichen wie möglich nachhaltig zu handeln – auch bei der Beschaffung von Berufskleidung. Durch den Bezug von Fairtrade-Arbeitskleidung werden Baumwollbauern unterstützt, indem sie einen fairen Mindestpreis für ihre Baumwolle und eine Prämie für Gemeinschaftsprojekte erhalten. Fairtrade steht auch für starke Umweltstandards zum Schutz der Gesundheit und Sicherheit der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. So sind gentechnikverändertes Saatgut und gefährliche Chemikalien verboten, Kleinbäuerinnen und Kleinbauern verpflichten sich außerdem zum möglichst effizienten Wassereinsatz beim Anbau.

Mit der neuen, in Europa hergestellten Arbeitskleidung, setzt die Stadt Puchheim nicht nur auf soziale Gerechtigkeit, sondern auch auf Mehrweg statt Einweg: Im Mietpreis inbegriffen sind die professionelle Pflege, schonende Reinigung und Reparatur – damit die Kleidung möglichst lange erhalten bleibt.

Foto: Bei der Vorstellung der Fairtrade-Arbeitskleidung (v.l.): Dritter Bürgermeister Thomas Hofschuster, Gerhard Leierer, Damian Chwolik und Robert Zobernig vom Bauhof, Zweiter Bürgermeister Dr. Manfred Sengl und Darja Konec-Fakler vom Umweltamt.

Veröffentlicht im August 2020.

Foto: Damian Chwolik vom städtischen Bauhof in seiner neuen Fairtrade-Arbeitskleidung.

Foto: Die neue Fairtrade-Arbeitskleidung.

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