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Gelingendes Miteinander in Puchheim

Liebe Puchheimerinnen, liebe Puchheimer,

nach gut einem Jahr haben sich die Mitglieder des neuen Stadtrates bei einer Klausur in Freyung zusammengefunden, um sich über ihre Ziele und Vorstellungen für Puchheim bis 2030 auszutauschen.

Genauso wichtig war aber auch, dass man in anderer Umgebung ins Gespräch miteinander gekommen ist, dass gegenseitiges Kennenlernen möglich war und dass neue Eindrücke mit nach Hause genommen werden konnten. Zum Letzteren hat eine Führung durch Freyungs belebte und umgebaute Innenstadt und das beeindruckende Tagungsgebäude der neuen Volksmusikakademie absolut beigetragen.

Wir haben uns zunächst darüber verständigt, welche Ziele der Leitlinie „Perspektive in Puchheim Plus“ aus dem Jahr 2014 mittlerweile umgesetzt wurden. Vor allem die Gründung der städtischen Wohnraumentwicklungsgesellschaft, die den Bau der Modulhäuser in Puchheim-Ort realisiert hat, wurde neben vielen anderen positiven Aspekten als Meilenstein genannt. Die Gesamtbeurteilung ergab die Note „Befriedigend“ mit der Empfehlung, auf dem Erreichten weiter aufzubauen, Lücken zu schließen und Nichterreichtes nachzuholen.

Für den Zeitraum bis 2030 hat sich der Stadtrat in der Klausur auf vier Handlungsfelder konzentriert: Stadtentwicklung, Mobilität, Klima und Energie sowie Soziales. In den vier Bereichen wurden Zielvorstellungen aufgestellt, die in zentralen Kernsätzen zusammengefasst wurden, wobei sich eine Botschaft durch alle vier Bereiche durchgezogen hat. Die politischen Entscheidungsträger:innen wollen sich unbedingt dafür einsetzen, dass das Miteinander aller Puchheimer Bürger:innen gelingen kann. Das gilt bei der Stadtentwicklung, wo zum Beispiel neue Wohngebiete für einen Bevölkerungsmix gebaut werden. Das gilt auch im Bereich der Mobilität, in dem die verschiedenen Verkehrsmittel ihre Berechtigung haben und mit gegenseitiger Rücksichtnahme Mobilität für alle ermöglichen. Klimaschutz und Energiewende können nur zusammen mit den Bürger:innen erreicht werden, denn das Verordnen von Maßnahmen wird ohne Akzeptieren und Mitmachbereitschaft nichts ausrichten. Das Handlungsfeld Soziales lebt vom Engagement und Einsatz von Menschen, denen ein Miteinander aller eine Herzensangelegenheit ist. Hierfür muss die Stadt insgesamt in Vorleistung gehen, indem sie einlädt, Anreize ausspricht, Förderungen gewährt, Überzeugungsarbeit leistet und als Vorbild vorangeht.

Die Diskussionen über die Ziele der politischen Arbeit des Stadtrates als Gremium haben aber auch deutlich gemacht, dass diese Ziele nur im Dialog mit den Bürger:innen so definiert werden können, dass sie passen und damit die Chance auf erfolgreiche Umsetzung haben. Und selbstverständlich braucht es die finanziellen, personellen und zeitlichen Ressourcen zur Realisierung. Auch diese Themen wurden in der Klausur bilanziert und fortgeschrieben, sodass sich eine Perspektive bis 2030 aufgespannt hat.

Es gab mal Politiker, die Menschen mit Visionen zügig zu Ärzten geschickt haben. Die Vision, die der Stadtrat in Freyung mit großem Konsens herausgearbeitet hat, beinhaltet ein lebenswertes, freundliches und unterstützendes Puchheim, in dem das Miteinander aller den Markenkern ausmacht. Trotz all der vielen Baustellen, die wir alle kennen und genannt haben, schauen wir zuversichtlich und motiviert auf die vor uns liegende Strecke und werden gewiss Puchheim in den nächsten Jahren konstruktiv auf dem Weg zur nachhaltigen Miteinander-Stadt führen und begleiten.

Mit freundlichen Grüßen

 

Norbert Seidl

Erster Bürgermeister

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