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Zweiter Puchheimer Thermographie-Rundgang – Leuchtende Beispiele

Nach der sehr positiven Resonanz im letzten Jahr bot das Klimaschutzmanagement der Stadt Puchheim auch im Winter 2019 wieder einen Thermographie-Rundgang an – dieses Mal in Puchheim-Ort.

Zehn Eigentümer hatten sich angemeldet, um ihre Häuser durch die Wärmebildkamera von Thermograph Stephan Huber zu betrachten und, wo nötig, Tipps für eine Sanierung zu bekommen. Die meisten der begutachteten Gebäude stammen aus den 1970er- und 1980er-Jahren und weisen die entsprechenden typischen Schwachstellen auf: Heizkörpernischen, bei denen die Außenwand dünner ausgeführt wurde, thermisch nicht getrennte Balkone und Terrassen- bzw. Balkontrennwände, die die Wärme des Gebäudes effektiv nach außen ableiten, sowie ungedämmte Kellerwände waren fast überall zu bemängeln. Als absolutes „Highlight“ des Abends zeigte sich ein ins Gebäude integriertes Mülltonnenhäuschen, das mit einer inneren Oberflächentemperatur von fast 18°C eher als Müllheizung durchgehen könnte.

Doch auch gute Nachrichten hatte Huber beim Blick durch seine Kamera zu vermelden. Die bei einem Reihenhaus aus den 1970er-Jahren nachträglich aufgebrachte Dämmung erwies sich als ausnehmend effektiv, was neben Lob vom Thermographen auch spontane Nachfragen aus dem Teilnehmerkreis zum ausführenden Unternehmen zur Folge hatte.

 

Bildunterschrift: Zumindest obenrum gut isoliert: Die Teilnehmer des zweiten Puchheimer Thermographie-Rundgangs im Wärmebild.

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