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Unternehmensbesuch bei der Seventythree Networks GmbH – „Wir fühlen uns sehr wohl in Puchheim“

Für eines der ganz aktuellen Themen, die Umsetzung des digitalen Klassenzimmers, bietet das Puchheimer Unternehmen Seventythree Networks GmbH Software-Lösungen an. Erster Bürgermeister Norbert Seidl und Wirtschaftsförderin Sonja Weinbuch besuchten das Unternehmen im Juli 2020 in den modernen Büroräumen in der Boschstraße 8.

Zusammen mit zwei weiteren IT-Experten gründete Farbod Fateminejad im Jahr 2000 das Unternehmen – alle drei waren zu dem Zeitpunkt 27 Jahre alt, daher rührt der Name des Unternehmens. Schon Anfang 2001 führte ein Anruf aus einer Münchener Schule die drei jungen Unternehmer auf ihre Zielgerade, es gab Probleme mit der IT-Technik. Nur zwei Wochen später stand das Konzeptpapier für die administrative und pädagogische Software „Schuladmin“ für Schulen und Bildungseinrichtungen aller Art. Auch der Zugriff auf entfernte Computer wird damit ermöglicht und ist daher für den Distanzunterricht während der Corona-Zeit aktueller denn je.

Inzwischen beschäftigen Fateminejad und sein Geschäftspartner Masoud Farid 17 Mitarbeiter und heißen auch Quereinsteiger willkommen. Der IT-Consult Fabian Rudner beispielsweise hat Theaterwissenschaft studiert. Die vier Auszubildenden haben den Schulstoff der gesamten Ausbildung von drei Jahren in einem Jahr gelernt, denn „sie bringen sich richtig gut ein und wollen etwas lernen“, sagte der Geschäftsführer. Regionalität ist Fateminejad in jeder Beziehung wichtig: Der Fachkräftemangel ist auch hier ein Thema, aber er versucht trotzdem, seine Mitarbeiter möglichst aus der Region zu gewinnen, damit der Fahrtweg zur Arbeit nicht so weit ist. Auch bei der Auswahl der Lieferanten, beispielsweise Hardware-Hersteller, achten beide Geschäftsführer darauf, dass diese hauptsächlich in Deutschland produzieren. Das Firmenkonzept ist – gerade jetzt –, Lehrkräften und Schülern von Zuhause oder Unterwegs aus mittels Remotezugriff ganz bequem den Abruf ihres Desktops zu ermöglichen und damit auf sämtliche Anwendungen und Dokumente, die sie auch in der Schule nutzen, zuzugreifen. Dabei spielt ihr Endgerät keine Rolle – der Remotezugriff kann mittels Windows-, iOS-, MacOS-, Linux- oder Android-Geräte erfolgen.

Ganz aktuell wurden die drei Grundschulen und die Mittelschule in Puchheim mit neuen IT-Endgeräten ausgestattet. Den Auftrag hierfür erhielt nach einer europaweiten Ausschreibung die Seventythree Networks GmbH.

Foto: Erster Bürgermeister Norbert Seidl (links) beim Besuch der Seventythree Networks GmbH mit Geschäftsführer Farbod Fateminejad.

Veröffentlicht im Juli 2020.

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