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Attnang-Puchheim - Österreich

Halben Weges zwischen München und Wien liegt Attnang-Puchheim. Die Stadt ist das Tor zum Salzkammergut und bildet auch die Pforte in den erholsamen Hausruckwald. Puchheim wird erstmals 1135 und Attnang 1242 urkundlich erwähnt. Bis 1870 wurde die Ortsgeschichte im wesentlichen von den Besitzern der Feste Puchheim beeinflusst. Heute ist das Schloss mit dem schönen Arkadenhof ein Kloster. Von 1886-1890 wurde die später zur „Basilika minor" erhobene Wallfahrtskirche erbaut. Zwischen den beiden Ortschaften Puchheim und Attnang hat sich seit Inbetriebnahme der Salzkammergutbahn 1877, die sich hier mit der Westbahnlinie kreuzt, der Bahnknotenpunkt Attnang-Puchheim entwickelt. Bei dem schweren Luftangriff vom 21. April 1945 wurden der Ortskern und angrenzende Ortsteile von Attnang-Puchheim stark zerstört. Nach dem Wiederaufbau entwickelte sich eine moderne Marktgemeinde mit Industrie und Gewerbe und einem großen Bahnhof. Österreichs größte Fruchtsafterzeugung, eine Pflugfabrik, ein Betonfertigteilwerk und Großhandlungen verschiedener Branchen bilden heute neben dem Großbetrieb der Bahn und vielen Handwerks- und Gewerbebetrieben die wirtschaftliche Grundlage des Ortes. Kleine Park- und Grünanlagen lockern das Ortsbild auf, und liebevoll gepflegte Hausgärten und Baumreihen an den Straßenzügen geben dem Ort den Charakter einer Gartenstadt. Am 3. März 1990 wurde Attnang-Puchheim zur Stadt erhoben.

Am 27. Juni 1992 wurde in Österreich die Partnerschaft mit Attnang-Puchheim beurkundet; am 16. März 1993 fand ein Festakt hierzu in Puchheim statt.

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