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Vorsorgen für unsere gemeinsame Sicherheit

Liebe Puchheimerinnen, liebe Puchheimer,

bald ist es mit den Umleitungen geschafft – die Straßenbaustellen, die uns in den letzten Wochen begleitet haben, nähern sich ihrem Ende. Für Ihre Geduld und Ihr Verständnis möchte ich mich nochmals herzlich bedanken, auch wenn es teils nervig war und ist – und die Stadtverwaltung nur bedingt einbezogen war und selbst keine Koordination übernehmen konnte.

Auch beim Thema Sicherheit hat sich in Puchheim etwas getan: Mit der Installation von sieben neuen Katastrophenschutzsirenen wurde ein wichtiger Baustein für den Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger umgesetzt. Eine vorausgehende Schallpegelplanung stellt sicher, dass das Signal überall in der Stadt gut zu hören ist. Sobald die gesamte Technik betriebsbereit installiert ist, werden die Sirenen auch getestet – bitte erschrecken Sie sich nicht. Sirenen dienen der schnellen, großflächigen Warnung bei akuten Gefahren: Sie sollen uns „wachrütteln" und dazu veranlassen, uns über Radio, Fernsehen, Warn-Apps oder das Internet weiter zu informieren – diesen sogenannten Weckeffekt entfalten sie sogar im Schlaf. Weitere Schritte im Katastrophenschutz werden in den kommenden Monaten folgen.

Doch Technik allein reicht nicht aus. Deutschland zählt zwar zu den sichersten Ländern der Welt, doch extreme Wetterereignisse, Cyberangriffe oder Störungen an Infrastrukturen zeigen uns immer wieder: Es kann jeden treffen, und es lohnt sich, vorbereitet zu sein.

Deshalb möchte ich Sie heute auf den Artikel in der neuen Ausgabe von Puchheim aktuell aufmerksam machen, der sich mit dem Thema Krisenvorsorge beschäftigt. Der wichtigste Baustein für unsere gemeinsame Sicherheit ist nämlich etwas, das jede und jeder von uns selbst in der Hand hat: für sich und die Familie Vorsorge zu treffen. Das muss nicht aufwendig sein und schon gar keine Angst machen. Es geht nicht um Panik, sondern um ein gutes Gefühl der Vorbereitung – damit Sie im Fall der Fälle ruhig bleiben, sich und Ihre Angehörigen versorgen können, bis Hilfe eintrifft, und so auch unsere Einsatzkräfte entlasten, die sich dann um jene kümmern können, die wirklich auf Unterstützung angewiesen sind. Ich würde mich freuen, wenn Sie sich die Zeit nehmen, einen Blick in den Artikel zu werfen. Jede Vorbereitung zählt – und sei es nur ein erster, kleiner Schritt.

Herzlichst

Thomas Hofschuster

Erster Bürgermeister


Der Bürgerbrief des Ersten Bürgermeisters erscheint monatlich im städtischen Mitteilungsblatt Puchheim aktuell. Die Bürgerbriefe der Vormonate können Sie in den Online-Ausgaben im Digitalkiosk des Münchner Merkur lesen. 

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