
Rund 130 Puchheimerinnen und Puchheimer waren am Samstag, 21. März 2026, beim diesjährigen Rama dama der Stadt Puchheim dabei. In rund zweieinhalb Stunden wurden beachtliche acht Kubikmeter wild entsorgter Abfälle gesammelt. Darunter waren neben vielen kleinen, umweltschädlichen Zigarettenkippen, Batterien und unzähligen Kronkorken auch größere Fundstücke wie drei Schubkarren, ein Fahrradrahmen, 15 Autoreifen und eine Couch. Wie in den vergangenen Jahren fanden sich zudem wieder zahlreiche Flaschen, Dosen, Tüten, Folien, Pappbecher und Hundekotbeutel in Grünanlagen, an Spielplätzen, entlang von Bächen und Gräben, am Gehwegrand sowie auf öffentlichen Parkplätzen.
Im Anschluss an die Müllsammelaktion waren alle Helfenden zu einer gemeinsamen Brotzeit im Jugendzentrum STAMPS eingeladen. Erster Bürgermeister Norbert Seidl bedankte sich bei den Helfenden zudem mit der Verlosung vieler attraktiver Preise. Als Hauptgewinne gab es unter anderem einen Fledermauskasten sowie einen fair gehandelten Fußball.
Die Stadt Puchheim dankt allen Teilnehmenden, dem städtischen Bauhof, der die gesammelten Abfälle während und nach der Aktion einsammelte und fachgerecht entsorgte, sowie dem Bayerischen Roten Kreuz, das auch in diesem Jahr wieder die Brotzeit für alle fleißigen Helferinnen und Helfer organisierte.
Bereits im Vorfeld des großen Rama dama hatten viele Puchheimer Kindergärten, Horte und Schulen eigene kleinere Müllsammelaktionen im Umfeld ihrer Einrichtungen durchgeführt. Insgesamt beteiligten sich rund 850 Kinder und Jugendliche. Mitgemacht haben alle drei Puchheimer Grundschulen, die Realschule und das Gymnasium Puchheim, das Katholische Kinderhaus Maria Himmelfahrt, der AWO-Kindergarten Grashüpfer, die AWO-Kinderhorte Abenteuerland und Mogli, das AWO-Kinderhaus Klecks, die Flinken Biber, der Evangelische Kindergarten Arche Noah sowie der Katholische Kindergarten St. Josef. Die Stadtverwaltung bedankte sich bei den teilnehmenden Kindern und Einrichtungen mit Brezen und Urkunden.
Durch das Rama dama ist Puchheim wieder ein gutes Stück sauberer geworden. Damit das so bleibt, bittet die Stadtverwaltung die Bürgerinnen und Bürger, Abfälle in die dafür vorgesehenen Abfallbehälter zu werfen und Wertstoffe wie Kartonagen, Papier, Dosen und Altglas an den kleinen Wertstoffhöfen zu entsorgen. Sperrmüll kann am großen Wertstoffhof abgegeben werden. Dort besteht zudem die Möglichkeit, Elektrogeräte, Altkleider, Bauschutt, Verpackungen, Gartenabfälle, Problemmüll, Metall, Holzreste und vieles mehr ordnungsgemäß zu entsorgen. Ein großes Dankeschön gilt allen, die auch unabhängig vom Rama dama herumliegenden Abfall zum nächsten Mülleimer bringen.
Informationen zur richtigen Abfallentsorgung und -trennung sind auf der Website des Abfallwirtschaftsbetriebs Fürstenfeldbruck unter www.awb-ffb.de abrufbar.
Foto: Die Ringpromenade hinter dem Rathaus war einer der drei Treffpunkte für die Helferinnen und Helfer.