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U18-Wahl im Vorfeld der Kommunalwahlen im Jugendzentrum STAMPS – Die Jugend in Puchheim hat gewählt

Die U18-Wahl am 26. Februar 2026 anlässlich der Kommunalwahlen am 8. März in Bayern hat gezeigt: Junge Menschen wollen mitgestalten und ihre politische Meinung äußern. Vom 16. bis 27. Februar hatten Jugendliche unter 18 Jahren in Bayern im Rahmen der landesweiten Initiative des Bayerischen Jugendrings (BJR) die Möglichkeit, ihre Wahlentscheidung zu treffen. In Puchheim lag die Beteiligung in zwei Wahllokalen, im Jugendzentrum STAMPS und in der Realschule, bei 128 abgegebenen Stimmen.

Dies sind die Ergebnisse der U18-Wahl in Puchheim zum Bürgermeister-Amt: Thomas Hofschuster (CSU) 32,0 Prozent; Tobias Lexhaller (Wählergruppe) 21,9 Prozent; Jean- Marie Leone (SPD) 19,5 Prozent; Alexaner Bayas (Die Linke) 14,1 Prozent; Horst Dinges (GRÜNE) 6,3 Prozent; Michaela Kuchinka (FDP) 6,3 Prozent.

Insgesamt wurden zur U18-Wahl im Landkreis Fürstenfeldbruck 1.066 Stimmen abgeben: Thomas Karmasin (CSU) 28,2 Prozent; Andreas Magg (SPD) 22,0 Prozent; Ronja von Wurmb-Seibel (GRÜNE) 18,3 Prozent; Peter Banholzer (AfD) 12,8 Prozent; Dr. Stefan Weinberger (FREIE WÄHLER) 10,2 Prozent; Ulrich Bode (FDP) 4,8 Prozent; Christian Holdt (ÖDP) 3,8 Prozent.

Aus organisatorischen und technischen Gründen war die U18-Wahl auf die Wahl von Bürgermeister:innen und Landrät:innen begrenzt. Thomas Hofschuster und Tobias Lexhaller lagen vorn bei der U18-Bürgermeisterwahl in Puchheim, Thomas Karmasin wäre Landrat im Landkreis Fürstenfeldbruck geworden.

Abgestimmt werden konnte bayernweit in rund 350 analogen Wahllokalen der Jugendarbeit, an Schulen und in Rathäusern. Von dieser Möglichkeit machten über 30.000 junge Menschen Gebrauch. Erstmals konnte in neun ausgewählten Kommunen und einem Landkreis auch digital gewählt werden. Von den insgesamt 17.850 zur digitalen Abstimmung aufgerufenen Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren nahmen 2981 an der Wahl teil. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 16,7 Prozent.

Philipp Seitz, Präsident des Bayerischen Jugendrings: „Mehr als 30.000 abgegebene Stimmen zeigen: Kinder und Jugendliche wollen mitentscheiden. Die U18-Wahl ist ein echtes politisches Stimmungsbild der kommenden Generation und wirkt über diesen Tag hinaus. Dass sich die Zahl der Wahllokale und Stimmen gegenüber 2020 nahezu verdoppelt hat, belegt: Beteiligung scheitert nicht am Interesse junger Menschen, sondern an den fehlenden Möglichkeiten. Wo wir Räume schaffen, werden sie genutzt. Erfreulich ist, dass die Kandidat:innen aus Parteien der demokratischen Mitte gestärkt aus der dieser U18-Wahl hervorgehen.“

Die vollständigen Ergebnisse der U18-Wahl 2026 können, aufgeschlüsselt nach Kommune und Landkreis, eingesehen werden unter folgendem Link: www.bjr.de/u18-ergebnisse-2026.

Veröffentlicht im März 2026.

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