Erster Bürgermeister Thomas Hofschuster gab folgende Vergaben bekannt: im Rahmen der Sanierung und Erweiterung der Laurenzer Grundschule das Gewerk Baumeisterarbeiten an die Kaufhold Bau München GmbH in Emmering, das Gewerk Schadstoffsanierung an die Epox Entsorgungs GmbH in Waidhofen sowie im Rahmen der Erweiterung und Teilsanierung der Freiwilligen Feuerwehr Puchheim-Ort das Gewerk Landschaftsarbeiten an die Schernthaner GmbH Garten- und Landschaftsbau in Neuried.
Der Stadtrat stimmte der von der CSU-Fraktion beantragten Besetzung der Ausschüsse mit weiteren Stellvertretern aus ihrer Fraktion zu. Des Weiteren beschloss das Gremium, die Amtsperiode des amtierenden Bürgerbeteiligungsrates um ein Jahr bis 30. September 2027 zu verlängern.
Die Stadträtinnen und Stadträte fassten den Beschluss, den Zuschuss der Stadt Puchheim zu den Kosten der Großraum-München-Zulage für das pädagogische Personal der freien und kirchlichen Träger der Kindertageseinrichtungen in Puchheim für einen weiteren Zeitraum von drei Jahren vom 1. Januar 2027 bis 31. Dezember 2029 fortzuführen. Der Zuschuss wird den kirchlichen und freigemeinnützigen Trägern von Kindertageseinrichtungen gewährt, mit denen Trägerschaftsverträge über laufende materielle Zuwendungen nach den aktuellen Förderbedingungen des Stadtrates bestehen oder zukünftig begründet werden. Die bisherigen Förderkonditionen werden unverändert fortgeführt.
Beschlossen wurde auch, den Puchheimer Qualitätsfonds für Kindertageseinrichtungen für das Förderjahr 2026/2027 vom 1. September 2026 bis 31. August 2027 fortzuführen. Das jährliche Fördervolumen wird ab dem Förderzeitraum 2026/2027 von bisher 150.000 Euro auf künftig 100.000 Euro reduziert. Der Stadtrat bekräftigte zugleich das Ziel, den Qualitätsfonds – vorbehaltlich der jeweiligen Haushaltslage und der entsprechenden Haushaltsbeschlüsse – grundsätzlich bis zum 31. August 2029 fortzuführen.
Der Stadtrat bestellte für die neue Amtsperiode des Behindertenbeirats 2026 bis 2030 als Mitglieder des Behindertenbeirats: Cynthia Königer, Nicoleta Moloca, Rosa Amelia Anaya-Rodríguez, Georg Lurch, Manfred Paul, Simon Spar sowie Hans-Joachim Nemetz. Als nachrückende Personen wurden festgelegt: Christine Eger, Konrad Zieglmeier, Albert Anreiter und Konstantinos Bayas.
Die Mitglieder des Gremiums nahmen die Niederschrift über die örtliche Prüfung des Jahresabschlusses 2021 vom 14. Januar 2026 und die Stellungnahme der Stadtverwaltung hierzu vom 2. März 2026 billigend zur Kenntnis. Der Stadtrat stellte aufgrund des Ergebnisses der örtlichen Prüfung den Jahresabschluss 2021 wie vorgelegt fest und erteilte dem Ersten Bürgermeister für den Jahresabschluss 2021 die Entlastung.
Es wurde der Beschluss gefasst, die Höhe des Kassenkredits auf acht Millionen Euro zu erhöhen und die Haushaltssatzung entsprechend anzupassen. Zugestimmt wurde der Neufestsetzung der Friedhofsgebühren mit dem Kostendeckungsgrad von 85 Prozent für die Grabstätte, von 50 Prozent für die Friedhofsbauten und von 100 Prozent für die Fundamentkosten sowie einer Rechnungsperiode von vier Jahren ab dem 1. September 2026.
Der Stadtrat stimmte der Ausschreibung der MVV-Buslinie 832 durch den Landkreis Fürstenfeldbruck über die MVV GmbH für den neuen Vertragszeitraum vom 9. Dezember 2029 bis 12. Dezember 2039 mit dem dargestellten Fahrplanangebot und für einen Betrieb mit Batteriebussen nicht zu. Es wurde abgelehnt, das auf der MVV-Buslinie 832 im neuen Vertragszeitraum vom 9. Dezember 2029 bis 12. Dezember 2039 anfallende Betriebskostendefizit mit einem städtischen Anteil von derzeit 9,6 Prozent vollständig zu übernehmen und an den Landkreis Fürstenfeldbruck fristgerecht zu erstatten und hierzu entsprechende Haushaltsmittel für die Haushaltsjahre 2029 bis 2039 bereitzustellen.
Die Mitglieder des Gremiums stimmten einer Ausschreibung der MVV-Buslinien 853 und 854 durch den Landkreis Fürstenfeldbruck über die MVV GmbH für den neuen Vertragszeitraum vom 9. Dezember 2029 bis 12.Dezember 2039 mit dem dargestellten Fahrplanangebot – zunächst ohne Verlängerung nach Germering – und für einen Betrieb mit Batteriebussen zu. Ausgegangen wird dabei von einer Förderquote von bis zu 60 Prozent. Der Stadtrat beschloss, das auf der MVV-Buslinie 854 im neuen Vertragszeitraum vom 9. Dezember 2029 bis 12. Dezember 2039 anfallende Betriebskostendefizit mit einem städtischen Anteil von derzeit 12,23 Prozent vollständig zu übernehmen und an den Landkreis Fürstenfeldbruck fristgerecht zu erstatten und hierzu entsprechende Haushaltsmittel für die Haushaltsjahre 2029 bis 2039 bereitzustellen.
Themen unter Mitteilungen und Anfragen waren unter anderem Veränderungen im Seniorenbeirat, der aktuelle Sachstand zum Solarpark an der Roggensteiner Straße, die Aufstellung einer sogenannten „Roten Bank“ als Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt, die Toilette am Grünen Markt, das anstehende Stadtfest sowie der Aufruf zur Bewerbung für den Jugendbeirat.
Veröffentlicht im Juli 2026.