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Der Puchheimer Wildbienengarten ist jetzt auch ein Amphibienparadies

Es summt und brummt im Wildbienengarten, der von Monika Dufner vom Umweltamt der Stadt und Anke Simon vom Bund Naturschutz 2020 ins Leben gerufen wurde. Unzählige Hummeln und Wildbienen sind auf Futtersuche in einem Meer von Tausenden von Blüten. Verschiedenste Schmetterlinge suchen Flugbenzin und schwirren umher. Ulla Hengstenberg, die die Fläche im vierten Jahr mit einem immer größer werdenden Helferkreis betreut, züchtet auch Schmetterlinge. Einige 100 Tagpfauenaugen und kleine Füchse konnten schon freigelassen werden.

Am 7. Juli waren wieder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma Hilti zu Besuch, um das Amphibienparadies weiter auszubauen, welches im Herbst 2025 neu angelegt worden war. Gerhard Wendl, „Vogelpapa“ vom Olchinger See, hat bereits einige seiner 15.000 gezüchteten Laubfrösche in den Wildbienengarten umquartiert. So wird es wohl bald neben Grillengezirpe und Vogelgezwitscher auch fröhliche Froschkonzerte geben.

Mit Schaufeln, Spaten und Pickeln rückten die acht Helferinnen und Helfer an. Sie waren von der Firma Hilti für dieses Nachhaltigkeitsprojekt für einen Tag freigestellt worden und scheuten keine Anstrengung, um eine riesige Lehmkuhle anzulegen. Die Fläche war bereits einige Tage vorher von Alfred Welz kostenlos mit einem Minibagger vom Roßgras befreit worden. Uschi Aymar, eine befreundete Töpferin, hatte 150 Kilogramm Ton gespendet, die mit Pickeln kleingehackt und eingesumpft wurden. Auch ein Steinweg konnte neu angelegt werden, um den Besucherinnen und Besuchern neue Bereiche zu erschließen. Die größte Herausforderung war der Bau einer Kröten- und Eidechsenburg. Ein Kubikmeter Erde und Lehm mussten ausgegraben und mit Kies, Sand, Schafwolle (gespendet vom Bio-Bauernhof Unglert), Wurzeln (gespendet von Wolfgang Wuschig), Steinen und Holz gefüllt werden.

Neben der Knochenarbeit kam auch der Spaß nicht zu kurz (die Tonmatsche wurde mit bloßen Füßen eingestampft) und dank einer zünftigen Leberkäsbrotzeit im Stüberl von Unglerts und selbstgebackenem Kuchen von Monika Dufner kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Jetzt lassen wir uns überraschen, welche Tiere diesen neuen Lebensraum entdecken und sich ansiedeln.

Foto: Die Mitarbeitenden der Firma Hilti mit Ulla Hengstenberg (r.)

Veröffentlicht im Juli 2026.

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