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Aus der Stadtratssitzung vom 27. Oktober 2026

In der aktuellen Viertelstunde erklärte Erster Bürgermeister Thomas Hofschuster auf Nachfrage eines Bürgers, dass derzeit keine neuen Informationen zur weiteren Entwicklung der Asylbewerberunterkunft in der Siemensstraße vorliegen. Eine weitere Frage betraf mangelhafte Wiederherstellungsarbeiten am Weidenweg nach der Glasfaserverlegung. Der Bürgermeister versicherte, dass der städtische Tiefbau die Baustellen im Blick hat und bei Bedarf Nacharbeiten einfordert.

Der Stadtrat erklärte sein Einverständnis mit dem weiteren Vorgehen der Zukunftswärme M West GmbH (ZMW). Der Bürgermeister wurde beauftragt, in den zuständigen Organen der ZMW Erklärungen in diesem Sinne abzugeben und darauf hinzuwirken, dass die fünf vorgestellten Standortcluster in der zweiten Bewertungsstufe vertieft untersucht werden mit dem Ziel, einen Vorzugsstandort zu erarbeiten. Des Weiteren sollen für die Ermittlung eines Vorschlags für den finalen Standort die dargelegten Auswahlkriterien und die erläuterte Methodik angewendet werden.

Die Stadträtinnen und Stadträte beriefen für die neue Amtsperiode des Jugendbeirates 2026 bis 2028 folgende Personen als Mitglieder: Annika Dillberger, Regine Ajil, Rebecca Erdmann, Emma Plakinger, Luisa Vogel, Gesa Lukhaup, Sofia Vinciguerra, Elisabeth Enthart und Tobias Rabis. Sebastian Baier, Omeed Ghazi, Sophie Völker und Fabian Reißmüller wurden als nachrückende Personen festgelegt.

Der Stadtrat lehnte den Antrag der CSU-Fraktion zur Schaffung von Arbeitsgelegenheiten nach Paragraph 5 Asylbewerberleistungsgesetz sowie den Ergänzungsantrag der AfD-Fraktion ab.

Abgelehnt wurde auch die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens zur Fällung der Rotbuche auf dem Grundstück am Schulweg 5 b einschließlich der damit verbundenen Befreiung vom Bebauungsplan Nr. 56.

Die Mitglieder des Gremiums stimmten der Fortführung der Dienstvereinbarung über ein alternatives Entgeltanreiz-System für das Kalenderjahr 2027 unter der Maßgabe zu, dass eine Kündigungsfrist von drei Monaten vereinbart wird.

Der Stadtrat beauftragte den Ersten Bürgermeister, eine Angebotseinholung für den städtischen Strombedarf im Wege einer europaweiten Ausschreibung durchzuführen. Der neue Stromlieferungsvertrag soll vom 1. Januar 2028 bis 31. Dezember 2030 laufen. Da die kommunalen Liegenschaften bereits seit dem 1. Januar 2011 zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgt werden, wird auch in dieser Ausschreibung 100 Prozent Ökostrom gefordert. Die Definition des Ökostroms erfolgt in Anlehnung an die Empfehlungen des Umweltbundesamtes. Das Zuschlagskriterium ist das preisgünstigste Angebot.

Des Weiteren beauftragten die Stadtratsmitglieder den Ersten Bürgermeister, eine Angebotseinholung für den städtischen Gasbedarf im Wege einer europaweiten Ausschreibung durchzuführen. Der neue Gaslieferungsvertrag soll vom 1. Januar 2028 bis 1. Januar 2031 laufen. Da die kommunalen Liegenschaften bereits seit dem Jahr 2022 mit CO2-neutralem zertifiziertem Erdgas versorgt werden, wird auch in dieser Ausschreibung CO2-neutrales zertifiziertes Erdgas gefordert. Das Zuschlagskriterium ist das preisgünstigste Angebot.

Themen unter Mitteilungen und Anfragen waren unter anderem die Auszeichnung des TC Puchheim im Bereich Inklusion, die Neubesetzung des Umweltbeirats, die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten zum städtebaulichen Wettbewerb Alpenstraße ab 2. November im Rathaus sowie Glasfaserbaustellen in der Zweigstraße.

Veröffentlicht im Oktober 2026.

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