
Gleich ein ganzer Samstag war in Puchheim der Biodiversität gewidmet. Am 20. Juni 2026 wurde schon morgens um 9 Uhr im Puchheimer Wildbienengarten, einem regelrechten Pflanzenparadies, Saatgut gesammelt. Ulla Hengstenberg, die sich seit Jahren intensiv um die Fläche kümmert, erklärte den Teilnehmenden, welche Pflanzen es im Wildbienengarten gibt und von welchen schon Samen gewonnen werden kann. „Geerntet“ werden konnten beispielsweise die Samen der Haferwurz, einem Korbblütler, der ähnlich wie der Löwenzahn eine Pusteblume ausbildet. Auch die Samen von Wiesenbocksbart, Lichtnelke, Ferkelkraut, Witwenblume und Kornblume konnten gesammelt werden. Ein Teil des gesammelten Saatguts wird in die Saatgutbibliothek gebracht, wo es von Interessierten mitgenommen und in Puchheimer Gärten ausgesät werden kann.
Am Nachmittag fand dann anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Projekts „Stadtbeete Puchheim“ eine Radtour zu den verschiedenen Stationen des Projekts statt. Bürgergarten, Hochzeitswiese und Bürgeracker sind nur ein paar Elemente, die Teil des vielseitigen Projekts sind, das es Puchheimerinnen und Puchheimern ermöglicht, auf kommunalen Flächen Gemüse anzubauen oder aus einem der zahlreichen Hochbeete zu ernten. Ziel der Radtour war der Puchheimer Krautgarten, bei dem die Radelnden mit Kaffee, Kuchen und kalten Getränken verwöhnt wurden. Wer wollte, erhielt noch eine Führung durch den Krautgarten, der neben den Parzellen für Gemüse und Blumen auch eine große Streuobstwiese, ein Eidechsenbiotop und Vieles mehr zu bieten hat.
Das Umweltamt bedankt sich herzlich bei allen, die zum Gelingen der beiden Veranstaltungen beigetragen haben und hofft, dass es in ganz Puchheim bald ebenso blüht wie im Wildbienengarten und im Krautgarten.
Veröffentlicht im Juni 2026.